Füchse drehen Derby in Herne deutlich
Herner EV vs. Füchse Duisburg

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Das Derby in Herne begann aus Duisburger Sicht holprig. Die Füchse fanden zunächst keinen Zugriff und lagen nach 20 Minuten zurück. Danach übernahmen sie jedoch zunehmend die Kontrolle. Effizienz, Special Teams und Tempo gaben letztlich den Ausschlag.

Fehlstart im ersten Drittel

Die Füchse benötigten Anlaufzeit. Zwar erspielte sich das Team erste Chancen, ließ diese jedoch ungenutzt. Herne zeigte sich konsequenter und nutzte defensive Unordnung der Gäste zu drei Treffern.

Duisburg gelang vor der Pause nur der Anschlusstreffer. Der Rückstand spiegelte die schwache Chancenverwertung wider, nicht jedoch die Spielanteile.

Zweites Drittel kippt die Partie

Nach der ersten Pause präsentierten sich die Füchse deutlich verändert. Das Tempo stieg, die Passwege wurden klarer. Ein Überzahltreffer brachte den Anschluss, wenig später fiel der Ausgleich.

Michael Fomin prägte diese Phase entscheidend. Der Stürmer traf doppelt, darunter ein Shorthander. Duisburg nutzte Fehler der Gastgeber konsequent und zog innerhalb weniger Minuten davon. Fünf Tore im zweiten Drittel sorgten für die Vorentscheidung.

Kontrolle bis zum Schluss

Im letzten Drittel blieb Duisburg defensiv stabil. Herne fand kaum noch Mittel, Druck aufzubauen. Die Füchse spielten die Partie strukturiert zu Ende und setzten weitere Akzente im Powerplay.

Luis Üffing traf zweimal und unterstrich die Breite im Duisburger Kader. Der 8:3-Endstand fiel deutlich aus, war nach dem Spielverlauf aber folgerichtig.

Statement im Kampf um die Plätze

Der Derbysieg verkürzt den Rückstand der Füchse auf die oberen Tabellenplätze. Ausschlaggebend waren vor allem die starke zweite Hälfte und das effektive Spiel in Über- und Unterzahl.

Der Auftritt in Herne zeigte, dass Duisburg in der Lage ist, Rückschläge schnell zu korrigieren und Spiele zu drehen.