
Baustoffboerse
(c) KI-generiert
Mit der Baustoffbörse Gelsenkirchen erhalten nicht mehr benötigte Bauteile wie Türen, Fenster oder Treppen eine neue Nutzung. Das Projekt startet offiziell am Samstag, 13. Dezember 2025, und richtet sich an alle, die Materialien für eigene Bau- oder Renovierungsprojekte suchen. Hintergrund ist die kontrollierte Rückbauaktion von Problemimmobilien, die im Rahmen der Zukunftspartnerschaft Wohnen erworben wurden. Auch wenn ganze Gebäude nicht mehr bewohnbar sind, können einzelne Bauteile weiterverwendet werden. Bis Anfang Februar 2026 läuft der Zugang über eine Zwischenlösung, danach stehen die Räumlichkeiten im Hinterhof der Bochumer Straße 148/150 zur Abholung bereit.
Nachhaltige Wiederverwertung aus Problemimmobilien
Viele Immobilien in Gelsenkirchen sind leerstehend oder in schlechtem Zustand. Mit der Baustoffbörse nutzt die Stadt die noch verwertbaren Bauteile aus diesen Objekten sinnvoll weiter. So entstehen Materialien „mit Lebenslauf“, die sowohl nachhaltig als auch als Liebhaberstücke interessant sind. Bürgerinnen und Bürger können die Bauteile nach vorheriger Reservierung kostenlos abholen.
Die Auswahl wird kontinuierlich erweitert. Interessierte können den Katalog zunächst im Stadtteilbüro Bochumer Straße 114 einsehen. Wer nicht persönlich vorbeikommen kann, erhält Informationen per E-Mail unter baustoffboerse@gelsenkirchen.de.
Schritt für Schritt zur eigenen Baustoffauswahl
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Bauteile auswählen und reservieren: Vor Ort im Katalog die gewünschten Materialien vormerken.
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Bauteile abholen: Zum festgelegten Termin im Hinterhof der Bochumer Straße 148/150 die reservierten Teile abholen.
Ab Februar 2026 stehen die Räumlichkeiten der Baustoffbörse mit vollem Service bereit. Bis dahin erfolgt die Auswahl und Reservierung über den Katalog im Stadtteilbüro.
Kooperation und Förderung
Die Baustoffbörse ist ein gemeinsames Projekt der Stadt Gelsenkirchen und der Stadterneuerungsgesellschaft (SEG) in Kooperation mit Baukultur NRW. Gefördert wird es durch Städtebaufördermittel des Landes NRW sowie durch Bundesmittel. Ziel ist es, Ressourcen zu schonen, kreative Wiederverwendung zu fördern und die Bürgerinnen und Bürger aktiv in die Stadtentwicklung einzubinden.
