Polizei warnt vor Betrugsversuchen nach Bankeinbruch in Gelsenkirchen-Buer
Einbruch Sparkasse

Foto: Polizei Gelsenkirchen

Seit dem Einbruch in eine Bank in Gelsenkirchen-Buer am 29. Dezember 2025 verzeichnet die Polizei vermehrt Betrugsdelikte. Unbekannte geben sich am Telefon als Bankmitarbeitende oder Polizeibeamte aus. Ziel ist es, an Bargeld, Wertgegenstände oder persönliche Daten zu gelangen. Die Polizei NRW Gelsenkirchen warnt eindringlich vor dieser Masche.

Ermittlungen nach Bankeinbruch laufen weiter

Nach Angaben der Polizei wird der Einbruch in die Bankfiliale weiterhin in einer Besonderen Aufbauorganisation intensiv untersucht. In mehreren Pressemeldungen informierten die Ermittler über den Stand der Untersuchungen, darunter über das Aufbohren eines Tresorraums, sichergestellte Kennzeichen, Durchsuchungen sowie eine Öffentlichkeitsfahndung nach Tatverdächtigen und Fahrzeugen.

Parallel zu den laufenden Ermittlungen registriert die Polizei nun eine neue Entwicklung: Betrüger nutzen den bekannten Einbruch gezielt als Vorwand für Täuschungsversuche.

Telefonbetrug im gesamten Stadtgebiet und darüber hinaus

Nach Polizeiangaben melden sich Unbekannte telefonisch bei Bürgerinnen und Bürgern im gesamten Stadtgebiet und auch in angrenzenden Kommunen. Sie berichten von dem Bankeinbruch und geben vor, Mitarbeitende der betroffenen Bank oder der Polizei zu sein. In den Gesprächen erkundigen sie sich nach Wertgegenständen, Bargeld oder versuchen, persönliche Daten zu erlangen.

In einzelnen Fällen wird der Eindruck erweckt, Vermögenswerte müssten überprüft oder in Sicherheit gebracht werden. Die Polizei stellt klar, dass es sich hierbei um Betrug handelt.

Polizei mahnt zur Vorsicht

Die Polizei NRW Gelsenkirchen betont, dass weder Polizeibeamte noch Mitarbeitende von Banken oder Behörden Bargeld oder Wertgegenstände an der Haustür abholen oder überprüfen. Unbekannten Personen solle grundsätzlich kein Zutritt gewährt werden. Im Zweifel wird geraten, das Gespräch zu beenden und selbst die Polizei zu kontaktieren.

Ein besonderer Appell richtet sich an Angehörige und Nachbarschaften: Vor allem ältere Menschen sollen über diese Betrugsmaschen informiert werden, um weitere Taten zu verhindern.

Anzeige erstatten bei Verdacht

Wer einen entsprechenden Anruf erhält oder verdächtige Beobachtungen macht, sollte umgehend die Polizei verständigen und Anzeige erstatten. Die Ermittler bitten darum, wachsam zu bleiben und keine persönlichen Informationen preiszugeben.