Phoenix Hagen nimmt Revanche gegen die Artland Dragons
Basketball : Phönix Hagen – Artland Dragons

(c) Michael Scheuermann

Phoenix Hagen gewinnt das Spitzenspiel der ProA deutlich mit 96:73 gegen die Artland Dragons. Vor 3.037 Zuschauerinnen und Zuschauern in der Ischelandhalle verteidigt das Team die Tabellenführung.

Im Duell zweier Topteams der ProA setzte sich Phoenix Hagen am Samstagabend klar gegen die Artland Dragons durch. Der Erfolg bedeutete zugleich die sportliche Revanche für die knappe Hinspielniederlage. Ausschlaggebend waren eine konsequente Defensive und schnelles Umschaltspiel. Mehrere Akteure prägten den Auftritt, ohne dass die Last auf einzelnen Schultern lag.

Phoenix Hagen kontrollierte die Partie früh mit hoher Intensität in der Verteidigung. Die Gäste aus Quakenbrück leisteten sich 20 Ballverluste, aus denen Hagen immer wieder einfache Punkte im Fastbreak erzielte. Zur Halbzeit lag Phoenix bereits mit 51:36 in Führung. Auch nach der Pause hielt der Druck an, der Vorsprung wuchs zeitweise auf 29 Zähler an.

Offensiv verteilt, Führung stabil

Topscorer der Begegnung war Devin Schmidt mit 21 Punkten. Bjarne Kraushaar kam auf 12 Zähler und acht Assists und verpasste damit knapp ein Double-Double. Ryan Schwieger setzte im Schlussviertel mit mehreren erfolgreichen Drives wichtige Akzente und beendete die Partie mit 14 Punkten. Insgesamt verteilte sich die offensive Verantwortung auf viele Schultern.

Im letzten Viertel fanden die Artland Dragons zwischenzeitlich besser ins Spiel und nutzten defensive Nachlässigkeiten der Gastgeber. Der Vorsprung geriet jedoch nicht mehr ernsthaft in Gefahr. Phoenix reagierte abgeklärt und brachte den sechsten Sieg in Serie souverän ins Ziel.

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(c) Michael Scheuermann

Stimmen zum Spiel

Phoenix-Headcoach Chris Harris betonte vor allem die mannschaftliche Geschlossenheit:
„Defensiv haben wir phasenweise sehr gut ausgesehen. Wir haben es geschafft, die Stärken von Artland einzugrenzen. Entscheidend war, dass alle Spieler ihren Beitrag geleistet haben.“

Artlands Trainer Hendrik Gruhn sprach von einem verdienten Sieg der Gastgeber:
„Wir haben uns zu viele Fehler erlaubt. Positiv war, dass wir im letzten Viertel nicht aufgegeben haben. Darauf müssen wir aufbauen.“

Rahmen und Ausblick

Phoenix Hagen musste auf Lucas N’Guessan verzichten, der krankheitsbedingt fehlte. Die intensive Spielweise zeigte sich auch abseits des Feldes, als ein Schiedsrichter zwischenzeitlich medizinisch betreut werden musste. Mit dem Erfolg bleibt Hagen an der Spitze der ProA-Tabelle und geht mit Rückenwind in die kommenden Aufgaben.