
Lukas Schulte (Herne) im Spiel gegen die Füchse Duisburg
(c) Benjamin Seis (@lonstardesign)
Duisburg hat das dritte Revierderby der Saison klar für sich entschieden. Herne startete stark, verlor aber nach der ersten Pause jede Stabilität. Das zweite Drittel entwickelte sich zur entscheidenden Phase, in der die Füchse fünf Treffer erzielten und damit früh für klare Verhältnisse sorgten.
Herne setzte zu Beginn Zeichen. Nach ersten Chancen der Duisburger verhinderte Dean Döge mehrfach den Rückstand. Aluminium rettete in der 11. Minute, ehe die Miners eine gelungene Kombination verwerteten. Mieszkowski traf im Nachschuss zum 1:0. Kurz nach der Pause bot sich Snetsinger die Möglichkeit, die Führung auszubauen. Willerscheid parierte, und der Bruch folgte unmittelbar.
Duisburg erhöhte das Tempo und setzte Herne unter Dauerdruck. Schitz glich aus, Münzenberger drehte die Partie nur eine Minute später. Der Neuzugang Üffing stellte auf 3:1. Ein abgefälschter Schuss brachte Herne noch einmal heran, doch das Momentum kippte nicht zurück. Kiedewicz traf im Powerplay, Schymainski legte kurz vor der Pause nach. Mit dem 5:2 zur zweiten Drittelpause war die Richtung vorgegeben.
Der Schlussabschnitt verlief ruhiger, änderte aber nichts am Trend. Schymainski erzielte den nächsten Treffer, Herne verkürzte durch Munichiello im Powerplay. Kalns setzte den Schlusspunkt zum 7:3.
1.405 Zuschauer verfolgten ein Derby, das von Herner Problemen in der Defensive geprägt war. Duisburg nutzte die Schwächen konsequent und entschied die Begegnung mit einer dominanten Phase im Mittelabschnitt.
