
Gastgebende und Gäste beim RVR-Frühlingsempfang (v.l.n.r): Dr. Frank Dudda, Vorsitzender der Verbandsversammlung, Stefan Klett, Präsident des Landessportbundes, Moderatorin Sabine Heinrich, Nina Frense, RVR-Beigeordnete Umwelt und Grüne Infrastruktur, Meteorologe Karsten Schwanke, Regionaldirektor Garrelt Duin, Emilia van Lynden, Deputy Director der Manifesta 16 Ruhr, Hanspeter Fass, Geschäftsführer der IGA 2027 Ruhrgebiet und Museumsdirektorin Dr. Sunhild Kleingärtner.
© RVR/Wiciok
Der Frühjahrsempfang des Regionalverband Ruhr hat im Deutsches Bergbau-Museum Bochum zentrale Zukunftsthemen der Region in den Mittelpunkt gestellt. Rund 200 Gäste aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft nahmen teil.
Empfangen wurden die Gäste von Regionaldirektor Garrelt Duin und Museumsdirektorin Sunhild Kleingärtner. Über dem Veranstaltungsort leuchtete der Doppelbock mit dem Slogan „Hier bleibt alles anders“, einer Kampagne zum Standortmarketing des Ruhrgebiets.
Wandel als Leitmotiv der Region
In seiner Ansprache betonte Duin die besondere Rolle des Ruhrgebiets im Strukturwandel. Der RVR verstehe sich dabei als Netzwerker und Moderator für zukünftige Entwicklungen.
Die Diskussionen griffen zentrale Fragen zur Entwicklung der Region auf. Im Mittelpunkt stand, wie sich das Ruhrgebiet angesichts gesellschaftlicher und ökologischer Veränderungen positionieren kann.
Großveranstaltungen im Blick
In einer Talkrunde diskutierten Vertreter aus Politik und Projektorganisationen über kommende Großereignisse. Dazu zählen unter anderem die Manifesta 16 Ruhr sowie die IGA 2027 Ruhrgebiet.
Beide Veranstaltungen sollen in den kommenden Jahren nationale und internationale Aufmerksamkeit auf die Region lenken.
Klimawandel als zentrale Herausforderung
Ein Impulsvortrag des Meteorologen Karsten Schwanke widmete sich den Auswirkungen des Klimawandels – insbesondere für dicht besiedelte Räume wie das Ruhrgebiet.
Zum Abschluss unterstrich Nina Frense die Bedeutung von Klimaschutz und Klimaanpassung. Diese Themen gehörten zu den zentralen Aufgaben des Regionalverbandes.
Der Frühjahrsempfang machte deutlich, dass ökologische Fragen und große Projekte die Entwicklung der Region in den kommenden Jahren prägen werden.
