
Halde Haniel, Letzte Arbeiten zur Neuaufstellung der restaurierten Totems von Augustín Ibarrola auf der Halde des Regionalverbands Ruhr, RVR. Die Totems wurden nach Schädigung durch Vandalismus von Ibarrola-Schüler Guido Hofmann instandgesetzt und unter der Bauleitung von Luis Guido Nielsen und dem Bauunternehmen Pennekamp aufgestellt.
| F o t o : V o l k e r W i c i o k
Nach intensiven Sanierungsarbeiten kehrt die markante Kunstinstallation von Agustín Ibarrola auf den neu gestalteten Haldegipfel zurück.
Die Silhouette der Halde Haniel in Bottrop hat ihr unverwechselbares Gesicht wieder: Die berühmten „Totems“ des baskischen Künstlers Agustín Ibarrola wurden in den vergangenen Tagen erfolgreich an ihrem angestammten Platz aufgestellt. Die mehr als 100 farbig gestalteten Eisenbahnschwellen prägen bereits seit dem Jahr 2002 die Kulisse des Bergbau-Erbes und mussten für eine großflächige Sanierung des Geländes vorübergehend weichen. Die RAG hat die Modellierung des Gipfels planmäßig beendet, sodass der Wiederaufbau der Kunstinstallation am heutigen Mittwoch offiziell abgeschlossen werden konnte.
Aufwendige Sanierung: Zwischenlagerung am Bergwerk Franz Haniel
Die temporäre Demontage der Stelen war eine notwendige Maßnahme im Zuge des sogenannten Abschlussbetriebsplans für das Gelände. Bevor der Regionalverband Ruhr (RVR) die Halde final in seine Obhut übernimmt, zeichnete die RAG für die umfassende Haldensanierung verantwortlich. Während der monatelangen Bauarbeiten auf dem Gipfelplateau wurden die historischen Eisenbahnschwellen sicher im Bereich der Einfahrt zum Bergwerk Franz Haniel zwischengelagert und vor Beschädigungen geschützt.
21.000 Euro Investition: Ehemaliger Schüler leitet den Wiederaufbau
Die Kosten für den fachgerechten Wiederaufbau des weithin sichtbaren Kunstwerks belaufen sich auf rund 21.000 Euro. Da die Installation eine hohe kulturhistorische Bedeutung für die Region besitzt, übernimmt der RVR diese Summe vollständig aus eigenen Finanzmitteln.
Für die exakte und originalgetreue Ausrichtung der Totems holte sich der Verband professionelle Unterstützung an Bord:
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Kuration & Planung: Der Bottroper Künstler Guido Hofmann leitete das Projekt federführend.
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Persönlicher Bezug: Als langjähriger Wegbegleiter und ehemaliger Schüler des Urhebers Agustín Ibarrola ist Hofmann dem Kunstwerk und dessen Intention eng verbunden, wodurch eine authentische Wiederherstellung des Ensembles garantiert werden konnte.
