
Signal-Iduna-Park Dortmund-7
(c) Sebastian Sendlak
Als erster deutscher Profiverein richtet Borussia Dortmund seine Nachhaltigkeitsstrategie nach internationalen wissenschaftlichen Standards aus. Das Ziel ist die CO₂-Neutralität.
Borussia Dortmund hat im Bereich der ökologischen Nachhaltigkeit einen historischen Erfolg erzielt: Der BVB ist der erste deutsche und weltweit erst der zweite Profifußballklub mit offiziell SBTi-validierten Klimazielen. Die offizielle Anerkennung der vom Verein definierten Richtwerte durch die global renommierte Science Based Targets initiative (SBTi) ist damit erfolgreich abgeschlossen. Die gesteckten Ziele stehen somit nachweislich und auf wissenschaftlich geprüfter Basis in direktem Einklang mit den anspruchsvollen Vorgaben des Pariser Klimaabkommens.
Konkreter Stufenplan bis 2045: Emissionen drastisch senken
Der ambitionierte Klimaplan, dessen Umsetzung im Umfeld des Signal Iduna Parks bereits begonnen hat, verpflichtet den Bundesligisten zu einem klaren zeitlichen und messbaren Stufenplan im Vergleich zum Basisjahr 2024:
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Bis 2030: Die Treibhausgasemissionen in den Bereichen Scope 1 und 2* werden um 50 Prozent reduziert. Parallel dazu sollen die Scope-3-Emissionen um 15 Prozent sinken.
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Bis 2040: In den Bereichen Scope 1 und 2 strebt der Verein eine vollständige Reduzierung der Treibhausgasemissionen um 100 Prozent an.
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Bis 2045: Die umfassenden Scope-3-Emissionen sollen um 90 Prozent gesenkt werden.
„Die Validierung unserer verabschiedeten Klimaziele seitens der Science Based Targets Initiative ist ein weiteres starkes Zeichen für unseren eingeschlagenen Weg. Unsere strategischen Nachhaltigkeitsaktivitäten fußen stets auf einem inhaltlichen Fundament, um Borussia Dortmund als Organisation schrittweise besser zu machen. Wir freuen uns sehr, dass dies nun auch von so einer renommierten Initiative anerkannt wurde“, erklärt BVB-Geschäftsführer Thomas Treß die langfristige Ausrichtung des Klubs.
Wissenschaftlicher Standard statt bloßer Absichtserklärungen
Die SBTi gilt weltweit als die zentrale und maßgebliche Initiative, die Unternehmen und Organisationen verlässlich dabei unterstützt, wissenschaftsbasierte Klimaziele festzulegen. Gegründet wurde das Bündnis gemeinschaftlich von CDP (ehemals Carbon Disclosure Project), dem UN Global Compact, dem World Resources Institute (WRI) und der Umweltschutzorganisation WWF. Das primäre Ziel der Initiative ist es, durch strenge Prüfverfahren sicherzustellen, dass Klimaziele tatsächlich mit der aktuellen Klimawissenschaft und den globalen Vorgaben zur Begrenzung der Erderwärmung vereinbar sind.
Für Borussia Dortmund ist der erfolgreiche Abschluss dieses Verfahrens ein elementarer Meilenstein auf dem Weg zur CO₂-Neutralität. Die Validierung bestätigt offiziell, dass der BVB seinen Beitrag zur Begrenzung der Erderwärmung leistet und seine ökologische Verantwortung nicht nur als Absichtserklärung versteht, sondern konsequent an messbaren, internationalen wissenschaftlichen Standards ausrichtet.
