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Im Dortmunder Ortsteil Eichlinghofen ist eine neue Infotafel zur Geschichte des Bergbaus und der frühen Bergarbeiterbewegung offiziell eingeweiht worden. Das Projekt wurde auf Initiative des AWO-Ortsvereins umgesetzt und soll die lokale Erinnerungskultur stärken.
Die große Informationstafel steht seit einigen Tagen im Stadtteil und ergänzt eine begleitende Website, auf der weiterführende historische Inhalte abrufbar sind. Ziel des Projekts ist es, die Entwicklung des Bergbaus sowie die sozialen und politischen Anfänge der Arbeiterbewegung in der Region sichtbar zu machen.
Aufwändige Vorbereitung und breite Unterstützung
Die Umsetzung des Vorhabens erforderte umfangreiche Vorarbeiten. Neben der historischen Recherche mussten Standortfragen geklärt, Finanzierungen organisiert und die Produktion der Tafel koordiniert werden.
Auch die digitale Begleitung des Projekts wurde bewusst mitgedacht, um die Inhalte über die reine Infotafel hinaus zugänglich zu machen.
Ein Zeichen für Erinnerungskultur im Stadtteil
Die feierliche Einweihung fand am 30. April statt. Zahlreiche Gäste aus Politik, Stadtgesellschaft und Vereinen nahmen daran teil.
Bürgermeister Norbert Schilff betonte in seiner Ansprache die Bedeutung des Projekts: „Was wir heute einweihen, ist weit mehr als eine Tafel. Es ist ein Stück Erinnerungskultur. Und Erinnerung ist keine Nebensache. Sie ist Grundlage für das Verständnis unserer Stadt und unserer Gesellschaft.“
Auch Dietmar Bergmann, Vorsitzender der AWO Eichlinghofen, dankte allen Beteiligten für ihr Engagement und die Unterstützung bei der Umsetzung.
Lokale Geschichte sichtbar gemacht
Mit der neuen Infotafel soll die Bergbaugeschichte im Dortmunder Süden stärker ins Bewusstsein rücken. Sie erinnert an die prägende Rolle des Bergbaus für die Entwicklung der Region und an die Entstehung der organisierten Arbeiterbewegung.
Das Projekt versteht sich zugleich als Beitrag zur lokalen Bildungsarbeit und als Angebot für Anwohnerinnen und Anwohner, sich mit der Geschichte ihres Stadtteils auseinanderzusetzen.
