
Deutsches Fußballmuseum, Dortmund
(c) Sebastian Sendlak
Das Deutsche Fußballmuseum in Dortmund hat 2025 erstmals mehr als 300.000 Besucherinnen und Besucher gezählt.
Das Deutsche Fußballmuseum blickt auf ein weiteres erfolgreiches Jahr zurück. 2025 überschritt das Haus erstmals die Marke von 300.000 Besuchenden. Es ist das dritte Rekordjahr in Folge. Einen wesentlichen Anteil daran hat eine verlängerte Sonderausstellung. Auch für 2026 sind neue inhaltliche Schwerpunkte angekündigt.
Nach Angaben des Museums war 2025 das bislang besucherstärkste Jahr seit der Eröffnung. Die Zahl von mehr als 300.000 Gästen markiert einen neuen Höchstwert. Damit setzt sich der positive Trend der vergangenen Jahre fort. Das Museum besteht seit rund zehn Jahren.
Erfolgreiche Sonderausstellung zu Günter Netzer
Besonders gefragt ist die Sonderschau „Netzer. Die Siebzigerjahre“. Rund 80.000 Besucherinnen und Besucher haben die Ausstellung bereits gesehen. Sie ist noch bis Februar 2026 verlängert. Nach Museumsangaben handelt es sich um die erfolgreichste Sonderausstellung in der Geschichte des Hauses.
Ab der kommenden Woche bleibt das Museum bis zum 9. Februar wegen Umbauarbeiten geschlossen. In dieser Zeit werden mehrere Dauerausstellungsbereiche erweitert. Dazu zählen die Kapitel zum Frauenfußball sowie zum Fußball zwischen Krieg und Vernichtung. Zudem entsteht mit „Trikotschätze“ eine neue Inszenierung, die sich historischen Fußballtrikots widmet.
Ausblick auf kommende Ausstellungen
Als nächste multimediale Sonderausstellung plant das Museum eine Schau zu den Nationalspielern Florian Wirtz und Jamal Musiala. Während der Fußball-Weltmeisterschaft 2026 ist zudem eine internationale Kooperation vorgesehen. In Los Angeles zeigt das Deutsche Fußballmuseum gemeinsam mit dem Holocaust Museum LA die Ausstellung „The beautiful game – the untold story“. Thematisiert wird darin die Rolle jüdischer Akteure im Weltfußball vor, während und nach dem Holocaust.
Die Ausstellung in Los Angeles läuft vom 9. Juni bis zum 31. Dezember 2026. Sie ist Teil der internationalen Aktivitäten des Museums zur Weltmeisterschaft. Ziel ist es, historische Perspektiven des Fußballs einem weltweiten Publikum zugänglich zu machen.
