
Deutsches Fußballmuseum, Dortmund
(c) Sebastian Sendlak
Entsteht Gewalt unmittelbar im Stadion oder ist der Fußball lediglich das Brennglas gesellschaftlicher Konflikte? Dieser drängenden Frage widmet sich die Daniel-Nivel-Stiftung am Montag, 28. September 2026, im Deutschen Fußballmuseum in Dortmund. Bei einer hochkarätig besetzten Podiumsdiskussion unter dem Titel „Spielfeld der Aggressionen?“ debattieren Expertinnen und Experten über Ursachen, Dynamiken und praxisnahe Lösungsansätze rund um Gewalt im Fußballsport.
Auf dem Podium kommen unterschiedliche Perspektiven zusammen: Fachleute aus der Gewaltforschung, Vertreter der Polizei, Akteure aus dem Schiedsrichterwesen sowie Mitarbeitende der organisierten Fanarbeit beleuchten die Situation auf den Rängen und rund um die Spielstätten. Im Mittelpunkt steht dabei der Austausch darüber, wie Prävention gestärkt und die Sicherheit für alle Stadionbesucher nachhaltig gewährleistet werden kann.
Kostenlose Fachführung im Anschluss an die Debatte
Die Veranstaltung im Deutschen Fußballmuseum beginnt um 18:30 Uhr (Einlass ist ab 18:00 Uhr). Im Anschluss an die Podiumsdiskussion erwartet die Besucherinnen und Besucher noch ein besonderer Programmpunkt: Die Teilnehmenden erhalten die Gelegenheit zu einer thematisch abgestimmten Führung durch die Ausstellung des Museums.
Der Eintritt zu der Veranstaltung ist kostenfrei. Aufgrund des begrenzten Platzkontingents ist eine vorherige Anmeldung per E-Mail an anstoss@fussballmuseum.de erforderlich.
Die gastgebende Stiftung erinnert an den französischen Gendarmen Daniel Nivel, der während der Fußball-Weltmeisterschaft 1998 in Frankreich von deutschen Hooligans lebensgefährlich verletzt wurde. Die unter dem Dach des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) errichtete Stiftung setzt sich seither aktiv für Gewaltprävention, Fair Play und ein friedliches Miteinander im Sport ein.
