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Dortmunder U
Im Ruhrgebiet startet Ende März die Markierung der Urban.Trails. Auftakt bildet der Rundweg „Sub.KulTour“ in Dortmund.
Das Projekt wird von mehreren regionalen Partnern umgesetzt. Bis zu 15 Stadtwanderwege sollen perspektivisch entstehen. Die Förderung erfolgt durch die EU und das Land NRW.
Die ersten sichtbaren Markierungen der Urban.Trails im Ruhrgebiet beginnen Ende März. Den Auftakt macht Dortmund mit dem 14,3 Kilometer langen Rundweg „Sub.KulTour“. Die Strecke führt vom Hauptbahnhof durch das Unionviertel, vorbei am Dortmunder U, durch den Westpark, das Kreuzviertel und den Hafen bis zum Fredenbaumpark. Dabei verbinden sich Industrieflächen, Grünräume, Fußballkultur und Kreativquartiere.
Verantwortlichkeiten der Partner
Der Sauerländische Gebirgsverein (SGV) übernimmt die Einrichtung, Zertifizierung und Qualitätssicherung der Wege. Die Ruhr Tourismus GmbH (RTG) steuert das Projekt, betreut Kommunikation und digitale Vermarktung. „Mit den Urban.Trails schaffen wir neue Wege, das Ruhrgebiet aktiv und alltagsnah zu entdecken“, sagt RTG-Geschäftsführer Axel Biermann. Stefan Kuczera, Beigeordneter beim Regionalverband Ruhr (RVR), ergänzt, dass RVR neben der Routenentwicklung auch für Beschilderung, Infotafeln und eine einheitliche Gestaltung sorgt.
In den kommenden Wochen folgen Markierungen für Urban.Trails in Oberhausen, Mülheim an der Ruhr und Hagen. Weitere Routen sind in Duisburg, Essen, Gelsenkirchen, Bochum sowie eine interkommunale Strecke zwischen Herne, Recklinghausen und Herten geplant. Perspektivisch sollen bis zu 15 Urban.Trails im Ruhrgebiet entstehen.
Förderung und Laufzeit
Das Projekt wird über den EFRE-Fonds von der EU und dem Land Nordrhein-Westfalen gefördert. Die Umsetzung der Urban.Trails ist bis 2027 vorgesehen und soll das Stadtwandern im Ruhrgebiet langfristig etablieren.
