Westfalenhallen starten größtes Modernisierungsprojekt ihrer Geschichte
Präsentation des südl. Eingangsbereiches

(c) 2026 Westfalenhallen Unternehmensgruppe

Die Westfalenhallen Unternehmensgruppe treibt die umfassende Neugestaltung ihres südlichen Geländebereichs voran. Mit dem Bau von zwei neuen Messehallen, einem modernen Eingang Süd sowie einem neuen Kongresszentrum entsteht das größte Infrastrukturprojekt in der 100-jährigen Geschichte des Unternehmensverbunds.

Ziel der Maßnahmen ist es, den traditionsreichen Messe-, Kongress- und Veranstaltungsstandort Dortmund langfristig zu stärken und für künftige Anforderungen flexibler aufzustellen. Die Bauarbeiten betreffen vor allem die Messe Dortmund GmbH und die Kongress Dortmund GmbH, die künftig von erweiterten Flächen und verbesserten Abläufen profitieren sollen.

Neue Struktur für Messen, Kongresse und Veranstaltungen

Im Zentrum des Projekts steht die funktionale Neuausrichtung des Geländes. Die neuen Messehallen und das Kongresszentrum sollen künftig stärker miteinander verzahnt werden, um parallele Veranstaltungen, Fachprogramme und Networking-Formate effizienter zu ermöglichen. Auch der neue Eingang Süd spielt dabei eine wichtige Rolle, da er die Besucherströme besser verteilt und zusätzliche organisatorische Möglichkeiten schafft.

„Wir schaffen neue Möglichkeiten für Messen, Kongresse und Veranstaltungen in Dortmund“, erklärte die Unternehmensleitung. Der Standort solle dadurch nicht nur moderner, sondern auch international wettbewerbsfähiger werden.

Bedeutung für Wirtschaft und Region

Die Westfalenhallen gelten seit Jahrzehnten als wichtiger Wirtschaftsfaktor für Dortmund und die gesamte Region. Laut Unternehmensangaben entstehen durch die Veranstaltungen erhebliche wirtschaftliche Effekte in Bereichen wie Hotellerie, Gastronomie, Handel, Logistik und Dienstleistungen.

So wird pro Euro Umsatz der Unternehmensgruppe ein deutlich mehrfacher Umsatz in der Region generiert. Zudem sorgen Veranstaltungen jährlich für rund 200.000 Übernachtungen und mehrere tausend Arbeitsplätze in der Umgebung.

Auch bundesweit wird die Bedeutung von Messe- und Kongressstandorten als wirtschaftlicher Standortfaktor hervorgehoben. Die Westfalenhallen tragen demnach mit ihrer Aktivität in erheblichem Umfang zur gesamtwirtschaftlichen Wertschöpfung bei.

Investition in die Zukunft des Standorts

Mit einem Investitionsvolumen von rund 215 Millionen Euro zählt das Projekt zu den größten städtischen Infrastrukturvorhaben der vergangenen Jahrzehnte in Dortmund. Die Modernisierung soll den Standort langfristig sichern und neue Veranstaltungsformate ermöglichen.

Die Westfalenhallen Unternehmensgruppe blickt dabei auf eine bereits hohe Auslastung: Mehr als 1.000 Veranstaltungen pro Jahr und über 1,7 Millionen Besucherinnen und Besucher unterstreichen die aktuelle Bedeutung des Standorts.

Mit dem Neubau soll diese Entwicklung fortgeführt und der Standort Dortmund weiter als zentrale Plattform für Messen, Kongresse und Großveranstaltungen etabliert werden.