
Zeche Nachtigall
(c) Sebastian Sendlak
Das LWL-Museum Zeche Nachtigall im Wittener Muttental lädt im August zu einem abwechslungsreichen Veranstaltungsprogramm ein. Ob als Ziel einer Radtour an der Ruhr oder für einen Familienausflug – das Industriedenkmal bietet Kunst, Mitmachaktionen und Einblicke in die Bergbaugeschichte.
Kunst und Aktionen zum Auftakt des Monats
Den Auftakt bildete am 2. August der Familiensonntag mit kostenlosen Mitmachangeboten, Bastelaktionen und einem offenen Schmieden für Kinder. Parallel dazu fand eine Künstlerführung durch die Sonderausstellung „IndustrieART-EN – Anders denken – anders sehen“ statt. Die Wechselausstellung der Künstler Philip Ian Pearce, Vasilij Plotnikov und Achim Brodde ist noch bis zum 13. September 2026 zu sehen. Sie zeigt fotografische und bildhauerische Einblicke in die Arbeitsprozesse von sieben Unternehmen aus dem Ennepe-Ruhr-Kreis.
Kreatives Ferienprogramm für Kinder und Stollenführungen
Für Sieben- bis Zwölfjährige bietet die Zeche Nachtigall im Rahmen des Wittener Ferienprogramms zwei Mitmach-Workshops an. Am Mittwoch, 5. August, lernen die Teilnehmenden von 10:00 bis 14:00 Uhr die Technik des Papierschöpfens kennen. Ein weiterer Workshop folgt am Donnerstag, 13. August, ebenfalls von 10:00 bis 14:00 Uhr unter dem Thema „Kreativ mit Farbe und Steine“. Die Teilnahmegebühr beträgt jeweils 6 Euro mit dem Wittener Ferienpass sowie 8 Euro ohne Pass; eine Vorab-Anmeldung per E-Mail an zeche-nachtigall@lwl.org oder telefonisch unter 02302 93664-10 ist erforderlich.
Erwachsene und Kinder ab 10 Jahren können am Samstag, 8. August, um 15:00 Uhr an der „Großen Bergwerkstour“ durch den Nachtigall- und Dünkelbergstollen teilnehmen. Zudem werden dienstags bis freitags (11:00, 13:00, 15:00 und 16:30 Uhr) sowie an Wochenenden stündlich von 10:30 bis 16:30 Uhr öffentliche Stollenführungen angeboten. Am Sonntag, 16. August, steht um 12:00 Uhr außerdem eine Vorführung der historischen Fördermaschine von 1887 auf dem Programm.
