
Feuerwehr
(c) Hendrik Klein
Bei der Feuerwehr Herdecke ist am Dienstag vergangener Woche ein Drohanruf eingegangen. Eine unbekannte Person kündigte an, die Feuerwache mit einem Sprengstoffgürtel betreten zu wollen. Polizei und Feuerwehr leiteten umgehend Maßnahmen ein. Nach aktuellem Stand bestand keine konkrete Gefahr. Die Ermittlungen dauern an.
Der Anruf ging am Dienstag bei der Feuerwehr Herdecke ein. Darin drohte eine Person mit einem Anschlag auf die Feuerwache. Zudem wurde eine Mitarbeiterin der Feuerwehr am Telefon beleidigt. Die Feuerwehr informierte umgehend die Polizei. Einsatzkräfte überprüften die Lage vor Ort.
Nach dem Austausch zwischen Feuerwehr und Polizei bewahrheitete sich die Drohung nicht. Hinweise auf eine akute Gefährdung ergaben sich nach bisherigen Erkenntnissen nicht. Der Dienstbetrieb von Feuerwehr und Rettungsdienst lief durchgehend weiter. Einsätze konnten ohne Einschränkungen abgearbeitet werden.
Stadt und Feuerwehr zeigen sich betroffen
Der Vorfall hat bei der Stadt Herdecke Betroffenheit ausgelöst. Der stellvertretende Feuerwehrleiter Christian Arndt sprach von einer belastenden Situation für eine Organisation, deren Aufgabe es sei, Menschen zu helfen. Bürgermeisterin Iris Stalzer verurteilte die Drohung deutlich. Bedrohungen gegen Einrichtungen der Gefahrenabwehr seien inakzeptabel.
Die Feuerwehr bildete vorsorglich einen Führungsstab. Von der Wache aus erfolgte die Abstimmung mit Polizei, Kreisbrandmeister und Stadtspitze. Auch Bürgermeisterin Stalzer war in den Austausch eingebunden. Am Mittwoch besuchte sie die Einsatzkräfte persönlich und dankte für das professionelle Vorgehen.
Die Stadt Herdecke steht weiterhin in engem Kontakt mit den Sicherheitsbehörden. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Ziel ist es, die verantwortliche Person zu identifizieren. Weitere Angaben macht die Polizei derzeit nicht.
