Mai auf der Zeche Nachtigall: Bergbau, Kultur und Familienangebote
Zeche Nachtigall

(c) Sebastian Sendlak

Im Mai erwartet Besucherinnen und Besucher der LWL-Industriemuseum Zeche Nachtigall ein abwechslungsreiches Programm für die ganze Familie. Von Führungen durch historische Stollen bis hin zu besonderen Aktionstagen reicht das Angebot im Muttental.

Den Auftakt bildet am 3. Mai ein Familiensonntag mit Mitmachaktionen wie Schmieden für Kinder, Bastelangeboten und kurzen Führungen durch die Anlage. Auch in den folgenden Wochen stehen regelmäßig spannende Einblicke in den historischen Bergbau auf dem Programm – etwa bei der „Großen Bergwerkstour“ am 10. Mai oder bei Führungen zur Geologie rund um den Hettberg.

Ein besonderer Termin ist der Internationale Museumstag am 17. Mai, an dem der Eintritt frei ist. Neben Familienführungen wird auch die historische Fördermaschine von 1887 in Betrieb vorgeführt.

Musikalisch wird es am 23. Mai: Im Rahmen von „Celloradeln am Ruhrtalradweg“ macht Cellistin Katja Zakotnik Station im Maschinenhaus und gibt ein Konzert bei freiem Eintritt.

Neue Ausstellung verbindet Kunst und Industrie

Ein Höhepunkt zum Monatsende ist die Eröffnung der Ausstellung „IndustrieART-EN. Anders denken – anders sehen“ am 30. Mai. Die Schau widmet sich der Verbindung von Kunst und industrieller Arbeitswelt. Künstler wie Philip Ian Pearce, Vasilij Plotnikov und Achim Brodde haben dafür Menschen, Prozesse und Produktionsstätten im Ennepe-Ruhr-Kreis künstlerisch dokumentiert.

Ergänzt wird das Programm durch regelmäßige Stollenführungen, die mehrmals täglich stattfinden und einen direkten Einblick in die Arbeitswelt unter Tage ermöglichen.

Damit bietet die Zeche Nachtigall im Mai eine gelungene Mischung aus Industriekultur, Naturerlebnis und kreativen Impulsen – ideal für einen Ausflug ins Ruhrtal.