Thyssenkrupp schließt Geschäftsjahr mit Gewinn ab
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Thyssen Krupp Werk Duisburg

Thyssenkrupp hat das Geschäftsjahr 2024/25 mit einem Überschuss von 532 Millionen Euro beendet. Im Vorjahr hatte der Konzern noch einen Milliardenverlust verzeichnet. Ausschlaggebend für das positive Ergebnis waren eine Zuschreibung auf die Beteiligung am Aufzughersteller TK Elevator sowie der Verkauf der indischen Tochter Thyssenkrupp Electrical Steel India.

Der Umsatz sank auf 32,8 Milliarden Euro. Der Rückgang um 2,2 Milliarden Euro wird auf eine schwächere Nachfrage und niedrigere Preise im Werkstoffhandel und in der Stahlsparte zurückgeführt. Das Bereinigte EBIT lag bei 640 Millionen Euro und damit etwas höher als im Vorjahr.

Für das laufende Geschäftsjahr erwartet das Unternehmen einen Fehlbetrag zwischen 400 und 800 Millionen Euro. Hintergrund sind vor allem neue Restrukturierungsrückstellungen bei Steel Europe. Dennoch hält der Konzern an seiner Dividendenausschüttung fest: Aktionäre sollen erneut 15 Cent je Aktie erhalten.

Thyssenkrupp setzt seine strategische Neuausrichtung fort. Schritt für Schritt sollen die Geschäftsbereiche eigenständiger werden und für externe Beteiligungen geöffnet werden. Die Holding soll langfristig als Finanzdach über mehrheitlich kontrollierten, unabhängigen Unternehmen stehen.