Mehr als 50.000 Besucher sehen Ausstellung „Das Land der tausend Feuer“
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Ruhr Museum Essen

Die Sonderausstellung über die Bildwelt der Schwerindustrie im Ruhr Museum in Essen stößt auf großes Interesse. Mehr als 50.000 Menschen haben die Schau besucht.

Mehr als 50.000 Besucherinnen und Besucher haben die Ausstellung „Das Land der tausend Feuer“ im Ruhr Museum gesehen. Die Schau widmete sich der künstlerischen Darstellung der Schwerindustrie im Ruhrgebiet. Gezeigt wurden 240 Werke aus der Sammlung des Historikers Ludwig Schönefeld. Die Ausstellung bot einen Überblick über unterschiedliche künstlerische Perspektiven auf Industriearbeit und Industrielandschaften. Nach dem Ende der Ausstellung bleibt die Sammlung dauerhaft mit dem Museum verbunden.

Künstlerischer Blick auf die Industriegeschichte

Im Mittelpunkt standen Gemälde, Grafiken und weitere künstlerische Arbeiten, die die industrielle Entwicklung der Region dokumentieren. Die Werke zeigen unter anderem Hochöfen, Zechenanlagen und Arbeitswelten der Industrie.

Die Sammlung von Ludwig Schönefeld ergänzt künftig die Bestände des Museums zur Industrie- und Sozialgeschichte des Ruhrgebiets. Der künstlerische Blick auf die Industrie sei in den bisherigen Sammlungen bislang nur am Rand vertreten gewesen.

Sammlung bleibt im Ruhr Museum

Mit der Ausstellung hat Schönefeld seine Sammlung in die Obhut des Museums gegeben. Langfristig soll sie auch in das Eigentum der Stiftung Ruhr Museum übergehen.

Die Werke werden künftig im Schaudepot des Museums eingelagert und stehen damit für Forschung und zukünftige Präsentationen zur Verfügung.

Ausstellung zur Industriegeschichte der Region

Das Ruhr Museum auf dem Gelände der Zeche Zollverein widmet sich der Natur-, Kultur- und Industriegeschichte der Region. Sonderausstellungen greifen regelmäßig Aspekte der Geschichte und Gegenwart des Ruhrgebiets auf.

Mit „Das Land der tausend Feuer“ rückte dabei erstmals umfassend die künstlerische Darstellung der Schwerindustrie in den Mittelpunkt.