Neue Sportanlagen an Essener NRW-Sportschule eingeweiht
Oberbürgermeister Thomas Kufen mit NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst bei der Einweihung der neuen Sportanlagen am Essener NRW-Sportschulstandort.

(c) Moritz Leick / Stadt Essen

Am NRW-Sportschulstandort in Essen sind neue Trainingsanlagen eröffnet worden. Die Investition soll die Förderung von Nachwuchs- und Spitzensport weiter stärken.

Am NRW-Sportschulstandort in Essen sind neue Sportanlagen offiziell eingeweiht worden. Zur Infrastruktur gehören eine Zweifach-Sporthalle sowie ein Kraft- und Athletiktrainingsraum. Die Einrichtungen stehen den Schülerinnen und Schülern des Helmholtz-Gymnasium Essen und der Elsa-Brändström-Realschule Essen zur Verfügung. Beide Schulen bilden gemeinsam eine von landesweit 18 NRW-Sportschulen. An der Einweihung nahmen unter anderem Thomas Kufen und Hendrik Wüst teil.

Ausbau der Sportinfrastruktur abgeschlossen

Mit der neuen Sporthalle und dem Trainingsraum wurde die bestehende Infrastruktur am Standort erweitert. Ziel ist es, Trainings- und Ausbildungsbedingungen für Nachwuchsleistungssportlerinnen und -sportler zu verbessern.

Der Bau der Anlagen war bereits im August 2020 vom Rat der Stadt beschlossen worden. Die Umsetzung erfolgte durch die Grundstücksverwaltung Stadt Essen, eine Tochter der Immobilien Management Essen GmbH.

Investitionen in den Leistungssport

Insgesamt wurden rund elf Millionen Euro in die neuen Sportanlagen investiert. Das Land Nordrhein-Westfalen beteiligte sich mit Fördermitteln in Höhe von knapp fünf Millionen Euro.

Die Mittel sollen dazu beitragen, den Standort Essen als Zentrum für den Leistungssport weiter zu stärken. In der Stadt bestehen unter anderem Bundesstützpunkte für Kanu, Rudern und Schwimmen.

Verbindung von Schule und Spitzensport

Die NRW-Sportschulen verfolgen das Ziel, schulische Ausbildung und sportliche Karriere miteinander zu verbinden. Die neuen Anlagen sollen diese Kombination weiter unterstützen.

Oberbürgermeister Thomas Kufen betonte bei der Einweihung die Bedeutung des Standorts für die Talentförderung. Ministerpräsident Hendrik Wüst verwies auf die landesweiten Investitionen in die Sportinfrastruktur.

Beitrag zur Olympia-Bewerbung

Die neuen Anlagen stehen auch im Zusammenhang mit der geplanten Bewerbung um Olympische und Paralympische Spiele in der Region. Diese läuft unter dem Titel KölnRheinRuhr-Olympiabewerbung.

Das Land Nordrhein-Westfalen plant in den kommenden Jahren umfangreiche Investitionen in Sportstätten, um die Voraussetzungen für den Leistungs- und Breitensport weiter zu verbessern.