
Spatenstich -Essen Nord
(c) Rupert Oberhäuser/EGLV
Am Autobahnkreuz Essen-Nord entsteht ein neues Regenrückhaltebecken. Hintergrund ist der sechsspurige Ausbau der A42 zwischen Bottrop-Süd und Essen-Nord.
Mit dem Ausbau der A42 wächst die versiegelte Fläche entlang der Strecke. Regenwasser kann dort nicht mehr versickern. Um die Entwässerung zu sichern, wird im nordwestlichen Bereich des Autobahnkreuzes ein Regenrückhaltebecken gebaut. Auftraggeber ist die Autobahn GmbH. Den symbolischen Spatenstich begleiteten Vertreter mehrerer beteiligter Institutionen.
Die Autobahn GmbH erweitert die A42 zwischen Bottrop-Süd und dem Autobahnkreuz Essen-Nord auf sechs Fahrstreifen. Durch zusätzliche Fahrbahnen und befestigte Flächen nimmt die natürliche Versickerung von Regenwasser weiter ab.
Deshalb entsteht im sogenannten nordwestlichen „Kleeblatt“ des Kreuzes A42/B224 ein neues Regenrückhaltebecken. Es soll Niederschläge aufnehmen und kontrolliert weiterleiten. Mit der Planung und Umsetzung ist die Emschergenossenschaft/Lippeverband beauftragt.
Komplexes System zur Wasserbehandlung
Das Becken ist Teil eines umfassenderen Entwässerungssystems. Regenwasser, das von der Autobahn abfließt, enthält unter anderem Reifenabrieb und weitere Rückstände von der Fahrbahn. Es muss daher behandelt werden, bevor es in natürliche Gewässer eingeleitet wird.
Das geplante System trennt sauberes und belastetes Wasser. Gereinigtes Niederschlagswasser wird in Gewässer abgeführt. Verschmutztes Wasser gelangt in eine Kläranlage. Ziel ist es, auch bei Stark- oder Dauerregen eine kontrollierte Ableitung sicherzustellen.
Vertreter aus Politik und Wirtschaft beim Spatenstich
Am Spatenstich nahmen unter anderem der Technische Vorstand Frank Obenaus, Vorstandsvorsitzender Uli Paetzel sowie Projektleiter Jörg Haberhausen teil. Ebenfalls vor Ort waren Kathrin Heffe von der Autobahn GmbH, Michael Kalthoff als stellvertretender Ratsvorsitzender sowie Vertreter des Bauunternehmens Klaus Stewering.
Mit dem Bau des Regenrückhaltebeckens beginnt ein weiterer Abschnitt im Zuge des A42-Ausbaus. Die Maßnahme soll die Entwässerung langfristig sichern und Umweltbelastungen reduzieren.
