
Eröffnung der neuen Leichtathletikanlage Ort: Sportanlage Lohmühle
(c) Gerd Kaemper
Die Bezirkssportanlage Lohmühle erstrahlt in neuem Glanz. Rund 550.000 Euro flossen in die Modernisierung, die Athleten nun eine digitale Besonderheit bietet.
Die umfassende Modernisierung der Bezirkssportanlage Lohmühle ist erfolgreich abgeschlossen. Im Rahmen einer feierlichen Begehung am Freitag, 3. Juli, präsentierten die vor Ort aktiven Vereine Westfalia Buer 1919, die Leichtathletikabteilung von Schalke 04 sowie der SuS Schalke 1896 ihr runderneuertes sportliches Zuhause. Gelsenkirchens Oberbürgermeisterin Andrea Henze überzeugte sich vor Ort von den verbesserten Trainings- und Wettkampfbedingungen für den Schul-, Vereins- und Breitensport. Nach einer intensiven Bauphase von rund drei Monaten steht den Sportlerinnen und Sportlern ab sofort eine der modernsten Anlagen der Region zur Verfügung. Die Stadt Gelsenkirchen finanzierte das ambitionierte Großprojekt komplett aus eigenen Haushaltsmitteln.
Smarte Tartanbahn: Gelsenkirchen setzt auf digitale Zeiterfassung
Das optische und technische Highlight der runderneuerten Anlage ist die neue Laufbahn, die sich nun in modernem Blau statt dem traditionellen Ziegelrot präsentiert. Doch die entscheidende Innovation verbirgt sich unter der Oberfläche des neuen Kunststoffbelags. In die Tartanbahn wurde ein unsichtbares, smartes System zur präzisen Geschwindigkeits- und Zeiterfassung integriert. Mittels im Boden verbauter Magnetsensoren können Läuferinnen und Läufer ihre Trainingsdaten exakt erfassen. Die Athleten haben zudem die Möglichkeit, ihre persönlichen Werte im Nachgang bequem und direkt über das eigene Smartphone abzurufen.
„Die Sportstadt Gelsenkirchen ist eben mehr als Fußball, das wird auf dieser Anlage noch einmal deutlich. Schließlich war und ist diese Anlage in ihrer Form einzigartig in der Stadt“, betonte Oberbürgermeisterin Andrea Henze bei der Eröffnung.
Rundumschlag für Leichtathletik und Fußball auf der Lohmühle
Die Investitionssumme von rund 550.000 Euro, für die keine Zuschüsse von Dritten in Anspruch genommen wurden, floss jedoch nicht nur in die neue Laufbahn. Auch die Anlagen für die olympischen Kerndisziplinen der Leichtathletik wurden von Grund auf saniert. Sportler der Disziplinen Diskus- und Hammerwurf, Kugelstoßen sowie Weit-, Hoch- und Stabhochsprung finden nun optimal hergerichtete Sektoren vor. Die Fußballerinnen und Fußballer der ansässigen Vereine wurden bei den Baumaßnahmen ebenfalls berücksichtigt. Für den Spielbetrieb auf dem Rasen wurden im Zuge der Runderneuerung komplett neue Tore aufgestellt.
Infrastrukturmaßnahme stärkt den lokalen Breitensport
Laut der städtischen Stabsstelle für Sportangelegenheiten waren die Baumaßnahmen dringend notwendig, da insbesondere die alte Tartanbahn stark in die Jahre gekommen war. Mit den neuen Anlagen möchte die Stadtverwaltung die Attraktivität des Standorts langfristig sichern und den Vereinen eine zeitgemäße Infrastruktur bieten. Neben den Profi- und Vereinsaustragungen wird das Gelände am Schalker Markt auch weiterhin intensiv für den Schulsport der umliegenden Bildungseinrichtungen genutzt. Die Verantwortlichen zeigten sich zuversichtlich, dass das investierte Geld durch die rege Nutzung der Bürger nachhaltig angelegt ist.
