
Radarfalle
In kaum einer Stadt im Ruhrgebiet ist die Kontrolldichte so hoch wie in Hagen. Das zeigt eine aktuelle Analyse des Verbraucherportals Allright.
Demnach kommen in Hagen 31,17 stationäre und mobile Radarfallen auf 1.000 Hektar Straßenfläche. Damit liegt die Stadt nicht nur im Ruhrgebiet deutlich vorne, sondern bundesweit auf Rang zwei – hinter Freiburg im Breisgau.
Große Unterschiede im Ruhrgebiet
Die Auswertung zeigt deutliche Unterschiede zwischen den Städten. Während Hagen eine hohe Kontrolldichte aufweist, ist das Risiko, geblitzt zu werden, in Duisburg vergleichsweise gering. Dort wurden 4,69 Messanlagen pro 1.000 Hektar Straßenfläche ermittelt – der niedrigste Wert im Ruhrgebiet und bundesweit nur im unteren Mittelfeld.
Für andere Städte der Region ergibt sich ein differenziertes Bild, konkrete Zahlen wurden jedoch nur für ausgewählte Kommunen veröffentlicht.
Kombination aus festen und mobilen Kontrollen
Für das Ranking wurden Daten der zuständigen Behörden zu fest installierten Rotlicht- und Geschwindigkeitsmessanlagen erhoben. Ergänzend flossen Auswertungen einer Blitzer-App ein, die mobile und teilstationäre Kontrollen im Zeitraum vom 11. Februar bis 26. März erfasst hat.
Um die Vergleichbarkeit zu erhöhen, wurden alle Werte ins Verhältnis zur jeweiligen Straßenfläche gesetzt.
Aussagekraft der Daten
Die Analyse liefert eine Momentaufnahme der Kontrolldichte. Sie gibt Hinweise darauf, wie intensiv Geschwindigkeits- und Verkehrsüberwachung in einzelnen Städten betrieben wird.
Direkte Rückschlüsse auf die tatsächliche Zahl der Verstöße oder die Verkehrssicherheit vor Ort lassen sich daraus jedoch nur eingeschränkt ziehen.
