Derby in Bochum: Phoenix Hagen setzt sich mit 102:92 durch
Phoenix Hagen zu Gast bei den VfL SparkassenStars Bochum

(c) Sebastian Sendlak

Phoenix Hagen gewinnt das Derby bei den VfL SparkassenStars Bochum mit 102:92. Devin Schmidt prägt die Partie mit fünf Dreiern im dritten Viertel.

Im Ruhrderby zwischen den VfL SparkassenStars Bochum und Phoenix Hagen setzte sich der Favorit durch. 92:102 lautete der Endstand aus Bochumer Sicht. Für Hagen war es der erste Sieg in Bochum seit 2021. Entscheidend war eine starke Phase nach der Pause. Bochum zeigte Moral, kam aber nicht mehr entscheidend heran.

Schmidt trifft fünf Dreier in Serie

Die Partie begann intensiv. Hagen führte nach dem ersten Viertel mit 27:20, baute den Vorsprung bis zur Halbzeit auf 53:37 aus. Bochum wirkte in dieser Phase phasenweise unsortiert und ließ Hagen zu einfachen Abschlüssen kommen.

Im dritten Viertel rückte Devin Schmidt in den Mittelpunkt. Der Guard erzielte 15 seiner 20 Punkte allein in diesem Abschnitt – alle per Dreipunktewurf. Insgesamt traf Hagen 19 von 32 Versuchen von außen und kam auf eine Quote von 59,4 Prozent.

Unterstützung erhielt Schmidt von Tim Uhlemann, der 16 Punkte erzielte und vier seiner fünf Dreier verwandelte. Marcus Graves steuerte 15 Punkte und sechs Assists bei.

Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Standard. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf den Button unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

Weitere Informationen

(c) Sebastian Sendlak

Bochum kämpft sich zurück

Trotz eines zwischenzeitlichen Rückstands von 22 Punkten gab sich Bochum nicht auf. Im Schlussviertel verkürzten die Gastgeber auf zehn Zähler. Mangum kam auf 20 Punkte, Williams auf 17.

In der Crunchtime übernahm Graves Verantwortung. Mit erfolgreichen Drives und sicheren Abschlüssen stabilisierte er die Führung. Ein weiterer Dreier von Uhlemann sorgte für die Vorentscheidung.

Auffällig: Bochum nahm 81 Würfe aus dem Feld und damit 26 mehr als Hagen. Allerdings trafen die Gastgeber nur 30 Prozent ihrer Dreier (12 von 40). Hagen leistete sich zwar 20 Ballverluste, kompensierte diese aber durch die hohe Trefferquote von außen.

Doppelerfolg in der Saisonserie

Bereits das Hinspiel hatte Hagen mit 87:84 gewonnen. Erstmals in dieser Saison entschied Phoenix beide Partien gegen Bochum für sich.

Trainer Chris Harris sprach nach der Partie von einer besonderen Atmosphäre. Devin Schmidt betonte die Bedeutung des Teamspiels und die Anpassungen nach der Pause.

Im Tabellenbild bleibt Hagen im oberen Bereich. Bochum muss im engen Rennen um die Plätze nachjustieren.