LWL-Freilichtmuseum Hagen: Neue Ausstellungen 2026
Blick auf den Sensenhammer und den oberen Platz

Bildnachweis: LWL/Studnar

Das LWL-Freilichtmuseum Hagen bietet im kommenden Jahr gleich mehrere interaktive Ausstellungen. Von Mai bis Oktober können große und kleine Besucherinnen und Besucher in die Welt der Zahlen eintauchen. Außerdem zeigt das Museum Technik, Design und Kulturgeschichte der Armbanduhr. Eine weitere Ausstellung verbindet Metallbearbeitung mit Musik. Die Angebote richten sich an Familien, Schulklassen und alle Interessierten, die experimentieren und entdecken wollen.

„Mathemagisch“ – Zahlen und Formen erleben

Die Ausstellung „Mathemagisch. Wilde Zahlen, verrückte Formen“ läuft vom 10. Mai bis 31. Oktober 2026. Auf 31 Stationen können Besucherinnen und Besucher Mathematik spielerisch erfahren – ganz ohne Rechenaufgaben. Riesenseifenblasen, Zahlenspiele oder Codes zum Knacken machen die Mathematik erlebbar. Die Ausstellung basiert auf der Wanderausstellung des Mathematikums Gießen e. V. „Mathe zum Anfassen“ und wurde für Hagen erweitert. Ziel ist es, Mathematikmuffel ebenso wie Fans zu begeistern und die Allgegenwart mathematischer Strukturen sichtbar zu machen.

„Zeit am Handgelenk“ – Technik, Design und Geschichte

Vom 1. April bis 31. Oktober 2026 widmet sich die Ausstellung „Zeit am Handgelenk“ der Geschichte der Armbanduhr. Besucherinnen und Besucher erfahren, wie Armbanduhren seit über 100 Jahren nicht nur präzise Zeitmesser, sondern auch Schmuckstücke, Statussymbole und Geschenke sind. Die Ausstellung beleuchtet Mode, Technik und den Beruf der Uhrmacher:innen und zeigt Werkzeuge und historische Modelle. Sie vermittelt die Verbindung von Design, Kultur und Technik im Kleinformat und zieht Parallelen bis in die heutige Smartwatch-Ära.

„Metallofon“ – Klang aus Stahl, Kupfer und Messing

Unter dem Titel „Metallofon. Glocken-Spiel und Heavy-Metal“ präsentiert das Museum vom 1. April bis 31. Oktober 2026 zwölf interaktive Klanginstallationen. Besucherinnen und Besucher zwischen zwei und 99 Jahren können metallische Instrumente selbst spielen und komponieren. Aus Eisen, Stahl, Zink, Kupfer und Messing entstehen Töne, die zu einer besonderen Sinfonie verschmelzen. Die Ausstellung verbindet handwerkliche Metallbearbeitung mit Musik und lädt zum genauen Hinhören ein, um feine Unterschiede in Klang und Material zu entdecken.