
(v.l.): Alexandra Löpke und Dominik Severing (Lehrkräfte), Nupelda Özmen (Schülervertretung), Marion Rosenberg (KI) und Christian Fischer (Schulleitung) freuen sich über die Jubiläumsurkunde.
(c) Louise Tschentscher
Ein starkes Jubiläum für die Demokratiebildung in Hagen: Die Liselotte-Funcke-Schule, das Cuno-Berufskolleg I und das Fichte-Gymnasium feiern in diesem Jahr ihre zehnjährige Mitgliedschaft im bundesweiten Netzwerk „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“. Anlässlich dieses Zehn-Jahr-Jubiläums zeichnete Marion Rosenberg, Regionalkoordinatorin im Kommunalen Integrationszentrum (KI) der Stadt Hagen, die drei Bildungseinrichtungen mit einer offiziellen Urkunde aus.
Gelebter Schulalltag statt einmaliger Aktionen
Seit über einem Jahrzehnt setzen sich die drei Schulen aktiv gegen Diskriminierung und Rassismus ein. Durch Workshops, Kulturveranstaltungen, Gedenkprojekte und regelmäßige Aktionen fördern sie Toleranz, Vielfalt und das demokratische Miteinander weit über den eigenen Schulhof hinaus.
Jede der geehrten Einrichtungen setzt dabei individuelle Akzente:
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Cuno-Berufskolleg I: Zum Jubiläum veranstaltete das Berufskolleg ein Programm mit Poetry Slam, einer eigenen Ausstellung und interaktiven Workshops zu Vielfalt und Demokratie.
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Fichte-Gymnasium: Hier sind Erinnerungskultur, Zivilcourage und Demokratiebildung dauerhaft verankert, etwa durch Initiativen der Schülervertretung und regelmäßige Gedenkveranstaltungen.
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Liselotte-Funcke-Schule: Neben den traditionellen Antirassismustagen vor den Sommerferien engagiert sich die Schulgemeinschaft das gesamte Jahr über mit Projekten für ein respektvolles Miteinander.
Regionalkoordinatorin Marion Rosenberg lobte den unermüdlichen Einsatz der Schulgemeinschaften ausdrücklich. Sie betonte, dass Demokratiebildung an diesen Schulen kein einmaliges Projekt, sondern ein gelebter Alltag sei, und rief dazu auf, auch künftig Haltung gegen Ausgrenzung zu zeigen.
