Ausbau der A1 zwischen Kamen und Hamm genehmigt
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Die Bezirksregierung Arnsberg hat das Planfeststellungsverfahren für den Ausbau der A1 zwischen dem Autobahnkreuz Kamen und der Anschlussstelle Hamm-Bockum/Werne abgeschlossen. Mit der Einstellung der Klageverfahren ist der Planfeststellungsbeschluss vom 10. Juli 2025 nun rechtskräftig. Der rund zehn Kilometer lange Abschnitt soll auf sechs Fahrstreifen erweitert werden, um dem steigenden Verkehrsaufkommen gerecht zu werden. Prognosen der Autobahn GmbH gehen für das Jahr 2030 von täglich rund 77.200 Fahrzeugen aus. Der Ausbau soll die Verkehrssicherheit erhöhen und den Verkehrsfluss verbessern.

Ausbaupläne und Notwendigkeit

Die derzeit vierspurige Autobahn kann dem erwarteten Verkehr nicht mehr gerecht werden. Mit der Erweiterung auf sechs Spuren sollen Staus reduziert und Unfälle vermieden werden. Die Autobahn GmbH betont, dass der Ausbau zwingend notwendig sei, um die Leistungsfähigkeit des Abschnitts langfristig sicherzustellen.

Verkehrsausblick

Der Abschnitt zwischen Hamm/Bergkamen und Hamm-Bockum/Werne gehört zu den stark frequentierten Autobahnstrecken im Ruhrgebiet. Die sechsstreifige Ausbauplanung berücksichtigt das prognostizierte Verkehrsaufkommen für 2030 und soll eine deutliche Entlastung der bisherigen Fahrspuren bringen.

Rechtliche Schritte abgeschlossen

Mit der Einstellung der anhängigen Klageverfahren ist das Planfeststellungsverfahren endgültig abgeschlossen. Das Vorhaben kann nun planmäßig umgesetzt werden.