
Reifen Stiebling – Vereinsträume 2026
(c) Sebastian Sendlak
Ein Maskottchen für den SC Werne 02, neue Zelte für Bochumer Schützen oder der große Auftritt in San Sebastián: Bei der fünften Auflage der „Vereinsträume“ wurden erneut Herzensprojekte lokaler Clubs realisiert.
In Kooperation mit dem Reifenhersteller Falken hat das Familienunternehmen Reifen Stiebling zur feierlichen Verleihung der Vereinsträume nach Castrop-Rauxel geladen. Aus zahlreichen Einsendungen wählte eine prominente Jury, der unter anderem der ehemalige Bundesliga-Schiedsrichter Thorsten Kinhöfer angehörte, die überzeugendsten Konzepte aus. Im Fokus der Aktion steht die Anerkennung des Ehrenamts, das laut Alexander Stiebling das Leben im Ruhrgebiet erst lebenswert mache. Die Gewinner erhielten jeweils eine finanzielle Unterstützung von 1.000 Euro, um ihre eingereichten Wünsche in die Tat umzusetzen. Neben sportlichen Zielen betonten die Verantwortlichen vor allem die soziale Bedeutung der Vereine als Treffpunkte für Familien und Jugendliche.
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Identität und Zusammenhalt durch einheitliche Trikots in Castrop-Rauxel
Die HSG DJK Rauxel-Schwerin setzt das Preisgeld für ein ambitioniertes Projekt ein, das alle 14 Mannschaften des Handballvereins einschließt. Geplant ist die Entwicklung eines einheitlichen Vereinstrikots von der F-Jugend bis hin zu den Erwachsenenteams, um den Wiedererkennungswert in jeder Sporthalle zu steigern. Helge Hahn von der HSG erklärte dazu die tiefere Motivation hinter der Idee: „Die Kleinsten sollen sich mit den Erwachsenen identifizieren können, und genau das soll unser Vereinsleben darstellen.“ Diese Form der Identifikation werde zusätzlich gestärkt, da die Seniorenmannschaften bereits planen, als Einlaufkinder für den Nachwuchs zu fungieren.
Beim SV Holsterhausen 1924 e. V. steht nicht die Ausrüstung der Spieler, sondern die Anerkennung der Trainer im Mittelpunkt des Gewinner-Traums. Der Vorstand und Jugendleiter Maik Kämper betonte, dass die 26 Trainer das Herzstück des Vereins seien und Woche für Woche bei jedem Wetter auf dem Platz stünden. Kämper hob die besondere Rolle der Übungsleiter hervor: „Ohne die Trainer funktioniert das Vereinsleben nicht, sie leben die Werte vor, die wir als Verein fordern.“ Mit dem Zuschuss von 1.000 Euro wird nun für das gesamte Trainerteam ein neuer, einheitlicher Trainingsanzug finanziert, um deren unermüdliches Engagement auch optisch zu würdigen.
Werni Wacker als neues Maskottchen für den SC Werne 02
Ein besonders kreativer Traum wird im Bochumer Stadtteil Werne realisiert, wo der SC Werne 02 ein eigenes Maskottchen ins Leben ruft. Unter dem Namen „Werni Wacker“ soll eine Figur entstehen, die die historische Verbindung zum Ursprungsverein Wacker-Werne hält und gleichzeitig die Identifikation der vielen Jugendlichen mit dem 2002 fusionierten Club stärkt. Lucia Schaffelkeaus vom SC Werne 02 erläuterte, dass man eine Gemeinschaft entstehen lassen wolle und das Maskottchen eine zentrale Rolle für die Kinder spiele. Das Ziel sei es, die Sportanlage durch den neuen Sympathieträger noch attraktiver zu gestalten und Menschen aus dem gesamten Stadtteil zusammenzubringen.
Der BSV „Blau-Weiß“ 05 aus Bochum-Oberdahlhausen nutzt die Förderung, um seine Präsenz bei öffentlichen Veranstaltungen im Stadtgebiet zu sichern. Da der Verein sehr aktiv an Stadtteilfesten wie in Linden teilnimmt, war das bisherige Equipment in Form von Tischen und Zelten nach jahrelangem Einsatz stark abgenutzt. Die Vertreter des Vereins zeigten sich erfreut über die Spende, da man überall aktiv sein wolle, um den Schützensport zu repräsentieren und neue Mitglieder zu gewinnen. Die Premiere der neuen Ausstattung ist bereits für das kommende große Stadtfest im Stadtteil Linden geplant.
Internationaler Glanz für die Ballettschule Grand Jeté aus Dortmund
Ein Traum führt die Tänzerinnen der Ballettschule Grand Jeté aus Dortmund sogar bis an die spanische Atlantikküste nach San Sebastián. Nachdem sich das Competition Team in Brüssel für das Finale der „Global Dance Open“ qualifiziert hat, soll der Auftritt in einheitlicher Teamkleidung erfolgen. Die Schule vertritt dort mit 65 Tänzerinnen nicht nur Deutschland, sondern explizit auch das Ruhrgebiet bei einer Parade mit über 40 Nationen. Eine Sprecherin des Fördervereins betonte die harte Arbeit hinter dem Erfolg: „Die Mädchen trainieren teilweise drei- bis fünfmal die Woche, um solche Wettbewerbe vorzubereiten.“
