
Iserlohn Roosters
Iserlohn Roosters
Iserlohn Roosters kündigen verschärfte Sicherheitsmaßnahmen an
Ein gewaltsamer Vorfall hat den Saisonauftakt der Iserlohn Roosters in der Deutschen Eishockey Liga (PENNY DEL) überschattet: Nach dem ersten Heimspiel der neuen Spielzeit gegen den ERC Ingolstadt kam es am Seilersee zu handfesten Ausschreitungen. Wie der Club nun in einer offiziellen Stellungnahme mitteilte, griff eine Gruppe teils vermummter Iserlohner Anhänger abreisende Gästefans an. Die Clubführung reagiert mit deutlichen Worten und unmittelbaren Konsequenzen für den Spielbetrieb.
„An dieser Stelle möchten wir zuallererst festhalten, dass wir jegliche Form von Gewalt ablehnen und keinen Grund dafür sehen, sich in unserer Eissporthalle derart zu vermummen“, stellte die Führung des Sauerländer Traditionsvereins unmissverständlich klar.
Zusätzliche Sicherheitsvorkehrungen und enge Kooperation mit Behörden
Als direkte Reaktion auf die Attacke kündigten die Roosters an, das Sicherheitskonzept in der Eissporthalle am Seilersee mit sofortiger Wirkung spürbar nachzuschärfen. Die dadurch entstehenden finanziellen Mehraufwände muss der Verein nun zusätzlich schultern.
Parallel läuft die Aufarbeitung auf Hochtouren: In enger Kooperation mit der Polizei und den zuständigen Sicherheitsbehörden arbeiten Verein und Mitarbeiter daran, die Vorkommnisse lückenlos aufzuklären und die verantwortlichen Täter zu identifizieren. Über konkrete vereins- und hausrechtliche Sanktionen will der DEL-Klub informieren, sobald die behördlichen Ermittlungen abgeschlossen sind.
Eindringlicher Appell an das Umfeld am Seilersee
Zum Abschluss richtete der Club einen emotionalen wie deutlichen Appell an die gesamte Anhängerschaft und das Umfeld des Vereins. Der Eishockeystandort Iserlohn stehe sportlich wie wirtschaftlich vor stetig wachsenden Herausforderungen an allen Fronten. Es sei völlig inakzeptabel, die Zukunft des Clubs durch vereinsschädigendes Verhalten einzelner Gewalttäter aufs Spiel zu setzen.
Die Botschaft der Sauerländer schließt mit einer klaren Grenzziehung: Wer Gewalt suche und lebe, habe weder in der Eissporthalle noch in der Iserlohner Eishockeygemeinde einen Platz.
