
Franz-David Fritzmeier, Felix Dötsch,
(c) Hendrik Klein
Die Iserlohn Roosters stehen vor personellen Veränderungen. Gleichzeitig rückt die Zukunft der Eissporthalle stärker in den Fokus.
Bei den Iserlohn Roosters zeichnet sich ein größerer Umbruch im Kader ab. Zwölf Spieler werden den Club verlassen. Parallel dazu wird die Situation rund um die Eissporthalle am Seilersee diskutiert. Sportdirektor Franz-David Fritzmeier sieht den Standort sportlich gut aufgestellt, erkennt aber strukturelle Herausforderungen. Die Konkurrenz in der Liga wächst.
Die Eissporthalle am Seilersee wird intern als „Kult-Tempel“ beschrieben. Gleichzeitig ist sie in die Jahre gekommen. Moderne Anforderungen an Infrastruktur und Vermarktung lassen sich dort nur eingeschränkt umsetzen.
Fritzmeier betont die Bedeutung des Standorts, verweist jedoch auf Entwicklungen bei anderen Clubs. Investitionen in neue Arenen könnten die Wettbewerbsfähigkeit beeinflussen.
Konkurrenzdruck durch neue Projekte
Ein Beispiel ist Kassel Huskies. Dort wird über umfangreiche Investitionen in eine neue Eishalle berichtet. Im Fall eines Aufstiegs in die Deutsche Eishockey Liga könnte sich das Kräfteverhältnis verschieben.
Für die Roosters bedeutet dies, dass bereits der Klassenerhalt eine Herausforderung bleibt.
Die Saison wird als durchwachsen bewertet. Laut Fritzmeier habe die Mannschaft Zeit gebraucht, um in Form zu kommen. Positiv hervorgehoben wird die Einsatzbereitschaft der Spieler.
Größere Verletzungsprobleme blieben aus. Dennoch sieht die sportliche Leitung Verbesserungsbedarf für die kommende Spielzeit.
Zwölf Spieler verlassen den Club
Der personelle Umbruch fällt deutlich aus. Bereits bekannt waren die Abgänge von Taro Jentzsch, Eric Cornel und Daniel Fischbuch.
Hinzu kommen weitere Spieler, die kein neues Vertragsangebot erhalten haben, darunter Henrik Törnqvist, Eirik Salsten und Anthony Camara.
Mit Kyle Wood laufen noch Gespräche über eine mögliche Zukunft im Team.
Kaderplanung läuft bereits
Die sportliche Leitung arbeitet an einer Neuausrichtung. Verstärkungen werden vor allem in der Defensive sowie im Angriff gesucht.
Ziel ist es, einen konkurrenzfähigen Kader für die kommende Saison zusammenzustellen und mittelfristig wieder in Richtung Playoffs zu schauen.
Sportdirektor Franz-David Fritzmeier betonte, die Entscheidungen seien nicht leicht gefallen. Die Spieler hätten über die Saison hinweg großen Einsatz gezeigt.
Der Verein dankte allen Abgängen und wünschte ihnen für die sportliche Zukunft alles Gute.
