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Auf der A45 kommt es Ende Januar zu einer stundenlangen Vollsperrung zwischen Lüdenscheid und Hagen. Gleichzeitig schreiten die Arbeiten an der Talbrücke Rahmede weiter voran.
Die A45 wird am Sonntag, 25. Januar, zwischen Lüdenscheid-Mitte und Hagen-Süd voll gesperrt. Grund ist die Sprengung eines alten Brückenteils der Talbrücke Sterbecke. Die Sperrung dauert voraussichtlich von 10 bis 16 Uhr. Parallel meldet die Autobahn GmbH Fortschritte beim Neubau der Talbrücke Rahmede. Dort wurde das zweite Teilbauwerk erfolgreich verbunden.
Vollsperrung wegen Sprengung der Talbrücke Sterbecke
Die Autobahn Westfalen treibt den Neubau der A45-Talbrücke Sterbecke voran. Der Verkehr wird seit Oktober über das erste fertiggestellte Teilbauwerk geführt. Nun steht die Sprengung der östlichen Brückenhälfte an.
Für diese Arbeiten wird die A45 am Sonntag (25.1.) zwischen den Anschlussstellen Lüdenscheid-Mitte und Hagen-Süd vollständig gesperrt. Nach der Sprengung überprüft die Autobahn GmbH das Bestandsbauwerk, bevor die Strecke wieder freigegeben wird. Auch die Parkplätze im betroffenen Abschnitt werden bereits vorab gesperrt.
Während der Vollsperrung wird der Verkehr über Bedarfsumleitungen geführt. In Fahrtrichtung Dortmund erfolgt die Umleitung ab Lüdenscheid (Mitte) über die U39 und U41 bis zur Anschlussstelle Hagen-Süd. In Richtung Frankfurt geht es ab Hagen-Süd über die U14 und U16 zurück zur Anschlussstelle Lüdenscheid (Mitte). Die Umleitungen sind blau ausgeschildert.
Zweite „Hochzeit“ an der Talbrücke Rahmede
Unabhängig von der Sperrung an der Sterbecke gibt es Fortschritte an der Talbrücke Rahmede bei Lüdenscheid. Drei Wochen nach der Verkehrsfreigabe des ersten Teilbauwerks wurde nun auch der Stahlüberbau des zweiten Teilbauwerks verbunden. Der letzte Verschub in Richtung Dortmund fand am Mittwoch (14.1.) statt.
Nach dem Verschub wurde der südliche Teil des Überbaus hydraulisch auf das Niveau des nördlichen Bauteils angehoben. Anschließend schlossen die Bauarbeiten die verbleibende Lücke. In den kommenden Tagen folgen Schweißarbeiten sowie der Aufbau von Schalwagen für die Betonfahrbahn.
Die Autobahn GmbH spricht von einem wichtigen Meilenstein im Projekt. Ein konkreter Termin für die Freigabe des zweiten Teilbauwerks wird jedoch nicht genannt. Witterungseinflüsse könnten den weiteren Ablauf beeinflussen. Der Verkehr über das erste Teilbauwerk bleibt weiterhin gewährleistet.
