
Castle Rock Mülheim Ruhr Eröffnung am 4.7.25
(c) André Steinberg
Nach mehr als einem Vierteljahrhundert wird das Castle Rock Festival 2026 letztmals stattfinden. Als Gründe werden fehlende Nachfolge, wirtschaftliche Herausforderungen und strukturelle Veränderungen genannt.
Das Castle Rock Festival steht vor seinem Abschied. Nach 26 Jahren soll die Ausgabe 2026 die letzte sein. Festivalleiter Michael Bohnes kündigte das Ende in einer persönlichen Mitteilung an. Eine tragfähige Lösung für die Fortführung habe sich trotz intensiver Bemühungen nicht finden lassen. Das Finale ist für den 3. und 4. Juli 2026 geplant.
Fehlende Nachfolge und wirtschaftlicher Druck
Als zentrale Gründe nennt Bohnes seinen Eintritt in den Ruhestand und die fehlende Nachfolge innerhalb der bestehenden Strukturen. Hinzu kämen anhaltende wirtschaftliche Herausforderungen sowie absehbare Lücken im Netzwerk. Die Entscheidung sei nicht leichtgefallen.
Gleichzeitig blickt der Veranstalter auf mehr als zwei Jahrzehnte Festivalgeschichte zurück. Begegnungen mit Künstlerinnen und Künstlern, ehrenamtliches Engagement und eine gewachsene Community hätten das Profil des Festivals geprägt. Das Castle Rock sei zu einem Ort der Szene geworden.
Line-up für das Abschiedsjahr steht
Für das letzte Festivalwochenende Anfang Juli 2026 ist ein umfangreiches Programm angekündigt. Am Freitag, 3. Juli, sollen unter anderem Nachtblut, Tanzwut, Elli Berlin, Snow White Blood und Die Legende von Nord auftreten.
Für Samstag, 4. Juli, sind Auftritte von Lord of the Lost, Crematory, All For Metal, Haggefugg, Sagenbringer, Heimataerde, Wisborg und Eigensinn geplant. Die Zeiten gelten ohne Gewähr.
Mit dem Abschluss 2026 endet ein Kapitel der regionalen Festivalgeschichte. Die Organisatoren sprechen von einem würdigen Finale, das die vergangenen Jahre zusammenfassen soll.
