6. Deutsches SportFilmFest: Über 15 Sport-Dokus im Ebertbad Oberhausen
Sportfilmfest des VDS in Oberhausen

(c) Sebastian Sendlak

Mehr als 50 Einreichungen, über 15 Filme in der Auswahl: Das Deutsche SportFilmFest zeigt Ende März Dokumentationen aus TV, Streaming und unabhängiger Produktion.

Der Verband Deutscher Sportjournalisten (VDS) richtet am 29. und 30. März die sechste Ausgabe des Deutschen SportFilmFests aus. Veranstaltungsort ist das Ebertbad Oberhausen. Die Kuratoren wählten aus mehr als 50 Produktionen die „Official Selection“ aus. Gezeigt werden über 15 Sport-Dokumentationen. Neben öffentlich-rechtlichen Sendern sind auch Streamingdienste und Online-Formate vertreten.

Rekordbeteiligung für die Official Selection

Für die sechste Auflage sichtete der VDS so viele Beiträge wie nie zuvor. In der Auswahl finden sich Produktionen von ZDF und ARD ebenso wie Formate von Apple TV+, MagentaTV oder RTL. Auch YouTube-Formate und Arbeiten kleinerer Produktionsfirmen sind vertreten.

Eröffnet wird das Festival am Sonntag mit „Only Bob – Mein Körper. Mein Kapital.“ von Lisa Buckwitz. Die ZDF-Dokumentation beleuchtet die Finanzierung des Traums vom Profisport. Im Anschluss folgt die 37Grad-Produktion „Adrenalin pur – Wenn Frauen ans Limit gehen“.

Porträts und Sportgeschichte am Sonntag

Die Kurzfilm-Sektion bietet eine thematische Bandbreite. Gezeigt werden unter anderem „Die letzte Medaille der DDR“ aus dem ARD-Magazin sport inside sowie das YouTube-Format „Fankultur by Torgranate“.

Am Nachmittag stehen zwei Porträts im Mittelpunkt: „Bernhard Langer – Der ewige Champion“ über Bernhard Langer sowie „Es gibt nur einen Rudi Völler“ über Rudi Völler. Zudem werden Protagonisten der ARD-Dokumentation „Unparteiisch – Deutschlands Elite-Schiedsrichter“ im Ebertbad erwartet.

Weltpremiere und Doping-Recherchen am Montag

Der Montag startet mit der Weltpremiere von „Football is Family“. Der Film widmet sich der wachsenden Football-Szene in Deutschland. Es folgt „72Hellride“, eine Motorsport-Dokumentation über ein Brüderduell.

Einen Schwerpunkt setzt das Festival erneut auf das Thema Doping. Gezeigt werden unter anderem „Toxischer Ehrgeiz – Doping im Amateursport“ (BR) und „Geheimsache Doping – Im Windschatten“ (ARD).

Am Abend rückt das Porträt „Henry Maske – Mein Weg“ in den Fokus. Der frühere Box-Weltmeister Henry Maske hat sein Kommen angekündigt und will sich den Fragen des Publikums stellen. Zum Abschluss laufen „Rise & Fall of 1860 München“ sowie „FC Hollywood“.

Jury vergibt undotierten Preis

Die Jury unter Vorsitz von Britta Heidemann entscheidet über den „Besten Film“. Weitere Jurymitglieder sind Benno Möhlmann, Präsident des Bundes Deutscher Fußball-Lehrer, und Thomas Birkner, Professor für Sportjournalismus an der Universität Salzburg. Der Preis ist undotiert.

Unterstützt wird das Festival von der Stadtsparkasse Oberhausen.