
Karls Erlebnis-Dorf Oberhausen-4
(c) Sebastian Sendlak
Mit der Eröffnung von Karls Erlebnis-Dorf verwandelt sich der alte CentrO Park nach langem Leerstand in ein lebendiges Familien-Ausflugsziel.
Am Mittwoch, 22. Juli 2026, feierten rund 12.000 Besucherinnen und Besucher die Eröffnung von Karls Erlebnis-Dorf an der Centro-Promenade. Nach vielen Jahren des Leerstands auf dem Areal des ehemaligen CentrO Parks entstand in den vergangenen Monaten für über 42 Millionen Euro ein neuer Freizeitpark. Der Eröffnungstermin musste zwar kurzfristig vom 17. auf den 22. Juli verschoben werden, doch pünktlich zum Start der Sommerferien in NRW erteilte die Stadt Oberhausen um 8:30 Uhr die finale Betriebserlaubnis. Karls-Inhaber Robert Dahl lobte ausdrücklich die reibungslose Zusammenarbeit mit den örtlichen Behörden. Der erfolgreiche Premierentag verspricht einen starken Auftakt für das Großprojekt im Ruhrgebiet.
Wirtschaftlicher Impuls und Signal für die Neue Mitte
Oberbürgermeister Thorsten Berg durchschnitt gemeinsam mit Inhaber Robert Dahl das Eröffnungsband für das knapp 50.000 Quadratmeter große Gelände. „Heute ist ein besonderer Tag für Oberhausen. Ein Tag, an dem wir nicht nur die Eröffnung eines neuen Freizeitangebotes feiern, sondern ein Tag, an dem wir ein klares Zeichen setzen: für Aufbruch, für wirtschaftliche Stärke, für touristische Strahlkraft und für das Vertrauen in unsere Stadt“, betonte der Oberbürgermeister in seiner Festrede. Wo früher im Stahlwerk gearbeitet wurde, entstehe nun ein weiterer Baustein für die Neue Mitte.
Auch für den Standort des Westfield Centros, das dieses Jahr sein 30-jähriges Jubiläum feiert, ist die Eröffnung ein bedeutender Schritt. Der vereinbarte Pachtvertrag erstreckt sich über eine Laufzeit von 40 Jahren und gibt dem Standort langfristige Planungssicherheit. Es handelt sich damit um das erste Shoppingcenter in Europa mit einem direkt integrierten Freizeitpark. Die Kombination stärkt die Strahlkraft des Standorts für Besucher aus dem gesamten Bundesland und den benachbarten Niederlanden.
Kinderlachen, Erdbeer-Döner und 365 Tage Öffnungszeit
Bereits am ersten Tag eroberten die ersten Fans das Gelände, auf dem Kinderlachen, Bauchkribbeln und der Duft von frischer Marmelade die Atmosphäre prägten. Über 50 neue Erlebnisse stehen den Gästen ab sofort zur Verfügung, darunter ausgefallene Highlights wie das „Curryversum“ mit einer Currywurstbahn, eine Klorutsche sowie der fliegende Kuhstall. Das Areal bietet eine Mischung aus Fahrgeschäften, Handwerk und Gastronomie – und das an 365 Tagen im Jahr, jeweils von 8 bis 20 Uhr.
Der Eintritt auf das Gelände ist grundsätzlich kostenfrei, während einzelne Attraktionen gebührenpflichtig sind. Neben den Fahrgeschäften laden Schau-Manufakturen für Schokolade und Bonbons sowie Friedas Hof-Küche zum Verweilen ein. Bezahlt wird auf dem gesamten Areal bargeldlos per Bankkarte oder wiederaufladbarer Guthabenkarte. Die Verantwortlichen blicken optimistisch auf die kommenden Wochen, da der Ferienbeginn in NRW für kontinuierlich hohe Besucherzahlen sorgen dürfte.
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