
Skyline Essen
© Peter Prengel, Stadt Essen
Die Städte Bottrop, Essen, Gelsenkirchen, Herne und Oberhausen haben zusammen mit dem Kreis Recklinghausen ihre offizielle Bewerbung für die eREGIONALE 2033 beim Land Nordrhein-Westfalen eingereicht.
Dem Aufruf des NRW-Ministeriums für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung aus dem März folgend, schicken die Kommunen als Verbund unter dem Namen EmscherLippePLUS ein ambitioniertes Konzept ins Rennen. Besonders das der traditionsreichen Förderreihe vorangestellte kleine Kürzel weckte die Aufmerksamkeit der Verantwortlichen, da es für einen dezidiert experimentellen Ansatz im Förderprogramm steht.
Bürokratiearmer Bewerbungsprozess und regionale Herausforderungen
Lob erntete Ministerin Ina Scharrenbach für die schlanke Gestaltung der Bewerbungsphase, in der die Ziele auf maximal 15 Seiten zusammengefasst werden mussten. Das Bündnis aus Landrat, Oberbürgermeisterin und Oberbürgermeistern blickt auf reichhaltige Transformationserfahrungen zurück, steht jedoch weiterhin vor großen Herausforderungen. Global spürbare Krisen wirken sich in der Region mit ihren rund 1,5 Millionen Einwohnerinnen und Einwohnern besonders stark aus. Um den Strukturwandel erfolgreich fortzuführen, setzt das Netzwerk auf langfristige Partnerschaften sowie den Mut zu neuen Wegen.
Fokus auf Jugend, Resilienz und Infrastruktur
Unter dem gemeinsamen Motto „Hier geht mehr“ verfolgt das Bündnis im Hinblick auf das angestrebte Präsentationsjahr 2033 klare Zielsetzungen. Im Zentrum stehen die Intensivierung der interkommunalen Zusammenarbeit, eine nachhaltige Erhöhung der regionalen Resilienz sowie der zukunftsfähige Ausbau der blau-grünen Infrastruktur. Ein besonderes Augenmerk richten die Beteiligten auf die Ausbildung und die Zukunftschancen der jüngeren Generation im Revier.
