ExtraSchicht 2026 lockt mit Spektakel, Licht und Humor
Extraschicht am LaPaDu

(c) Sebastian Sendlak

Von Moers bis Hamm, von der Zeche bis zum Theater: Am 27. Juni verwandelt sich das gesamte Ruhrgebiet in eine einzige, gigantische Kulturmetropole. Das frisch vorgestellte Programm verspricht eine Nacht der Superlative.

Die ExtraSchicht macht am Samstag, 27. Juni 2026, wieder die Nacht zum Tag und öffnet Werkshallen, grüne Parks und urbane Kreativquartiere für Musik, Akrobatik, monumentale Lichtinszenierungen und jede Menge Humor. An insgesamt 40 Spielorten in 18 Städten des Reviers zeigen internationale Künstlerinnen und Künstler, wie eng industrielle Tradition und zukunftsweisende, neue Ideen im Ruhrgebiet zusammengehören. Das offizielle Gesamtprogramm des kulturellen Großereignisses wurde in Gelsenkirchen vorgestellt.

Action über den Hochöfen und Comedy auf Zeche Hannover

Bei der diesjährigen langen Nacht der Industriekultur zeigt sich die Region von ihrer spektakulärsten Seite. Im Landschaftspark Duisburg-Nord dürfen sich Actionfans auf die atemberaubende Flic Flac Motorbike-Show über der alten Hochofenkulisse freuen. Einen feurigen Kontrast dazu bietet der BernePark in Bottrop, wo der mitreißende Feuerzirkus Relight my Fire die kreisrunde Anlage in Flammen hüllt.

Auch der typische Revier-Humor kommt bei der ExtraSchicht 2026 keineswegs zu kurz. Im LWL-Museum Zeche Hannover in Bochum bestreiten die Publikumslieblinge Helmut Sanftenschneider, René Steinberg und Kevin O’Neil das gemeinsame Comedyprogramm. Auf der Anlage Rheinpreußen Schacht IV in Moers kommt es zu einer ungewöhnlichen Begegnung: Hier treffen traditionelle Chöre aus der Region und das deutschlandweit bekannte Kult-Comedy-Duo Emmi & Willnowsky direkt aufeinander.

Faszinierende Video-Mappings und leuchtende Fördergerüste

Aufwendige Lichtkunst und emotionale Pyroshows bilden auch in diesem Jahr das visuelle Rückgrat des Festivals. Sie locken die Massen unter anderem ins Deutsche Bergbau-Museum Bochum, ins Dorstener CreativQuartier Fürst Leopold sowie zum LWL-Museum Zeche Zollern in Dortmund. Ein absolutes Highlight wartet auf dem UNESCO-Welterbe Zollverein in Essen: Die gesamte Zeche und Kokerei verwandeln sich durch das monumentale Videomapping „Glow!“ in eine gigantische, begehbare Licht- und Klanginstallation.

Die ExtraSchicht 2026 gewinnt zudem mit vier komplett neuen Standorten weitere, spannende Facetten hinzu. Erstmalig mit dabei sind die renommierte Galerie Ruttkowski;68 in Bochum, der wissenschaftlich-kreative Campus Duisburg der Universität Duisburg-Essen, die architektonisch beeindruckende Heilig Kreuz Kirche in Gelsenkirchen sowie das Theater Oberhausen.

Großes Comeback etablierter Kult-Spielorte

Nach einer Pause kehren zudem sieben Spielorte zurück, welche die Nacht der Industriekultur über viele Jahre hinweg entscheidend mitgeprägt haben. Dazu gehören der traditionsreiche Zechenbahnhof Mooskamp in Dortmund, die prachtvolle Maschinenhalle Zweckel in Gladbeck, der weitläufige Zechenpark Friedrich Heinrich in Kamp-Lintfort sowie das lebendige Stadtteilprojekt Schlägel & Eisen in Herten. In Mülheim an der Ruhr feiern gleich drei markante Orte ihr zeitgleiches Comeback im Festivalkalender: die Stadthalle, die Wolfsburg und das renommierte Theater an der Ruhr.

Der offizielle Vorverkauf für die Tickets startet am 21. Mai 2026. Die Eintrittskarten, die gleichzeitig als Fahrkarte für die zahlreichen Shuttle-Busse und den gesamten ÖPNV im VRR-Raum gelten, kosten im Vorab-Verkauf 22 Euro (ermäßigt 17 Euro). Die Ruhr Tourismus GmbH (RTG) fungiert als bewährter Projektträger des Festivals, unterstützt von den Partnern Regionalverband Ruhr (RVR) und dem Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR). Alle Detailprogramme und Fahrtrouten sind online unter www.extraschicht.de abrufbar.