
Internationale Gartenausstellung 2027
Das Ruhrgebiet stellt die Weichen für das nächste grüne Großereignis der Region: Die Internationale Gartenausstellung (IGA) 2027 hat erstmals umfassende Einblicke in ihr geplantes Veranstaltungsprogramm gewährt. Vom 23. April 2027 an dürfen sich Gäste auf 178 Ausstellungstage, rund 6.000 Einzelveranstaltungen sowie mehr als 31.000 Quadratmeter gärtnerische Ausstellungsflächen freuen.
Unter der Leitfrage „Wie wollen wir morgen leben?“ kombiniert die IGA 2027 klassische Gartenbaukunst mit zukunftsweisenden Ansätzen für grüne Stadtentwicklung und Klimaanpassung. Getragen wird die Großveranstaltung von der IGA Metropole Ruhr 2027 gGmbH gemeinsam mit dem Regionalverband Ruhr (RVR) und den beteiligten Kommunen. In den dezentralen „Zukunftsgärten“ der Region treffen Schaupflanzungen, Blumenhallen und gärtnerische Fachwettbewerbe auf ein dichtes Kulturangebot aus Theater, Tanz, Sport, Literatur, Wissenschaft und Musik. Hanspeter Faas, Sprecher der Geschäftsführung der IGA 2027, unterstreicht dieses facettenreiche Zusammenspiel aus Natur und Industriekultur als Alleinstellungsmerkmal, das den Besuch über die gesamte Saison hinweg attraktiv macht.
Zukunftsgärten mit individuellem Profil in Dortmund, Duisburg und Gelsenkirchen
Die einzelnen Standorte setzen dabei bewusst unterschiedliche inhaltliche Schwerpunkte. In Dortmund verwandelt sich das historische Areal der Kokerei Hansa in eine weitläufige Freiluftbühne. In enger Kooperation mit dem Theater Dortmund entstehen offene Kulturformate, flankiert von Sportangeboten und Bildungsprogrammen. Auf der Musikbühne gastieren unter anderem Popsänger KAMRAD sowie die Neue Philharmonie Westfalen vor eindrucksvoller Industriekulisse.
Der Zukunftsgarten in Duisburg rückt die Verbindung von Landschaft, moderner Kunst und dynamischer Bewegung in den Fokus. Den feierlichen Auftakt bildet dort ein zehntägiges Lichtkunstfestival. Im weiteren Verlauf erwartet aktive Gäste ein vielseitiges Mitmachprogramm mit Trendsportarten wie Parkour, Calisthenics, Skateboarden, Breakdance, Akrobatik und Urban Dance.
Gelsenkirchen widmet sich vor allem der regionalen Kreativwirtschaft und der Freien Szene. Aufstrebende Talente, Indie-Labels und lokale Kunstschaffende prägen dort das Geschehen, harmonisch abgerundet durch klassische Orchesterauftritte, Straßentheater, Walking Acts sowie generationsübergreifende Familien- und Workshop-Angebote.
