
Rhine-Ruhr 2025 FISU World University Games
Das letzte Gold für Deutschland bei der 4x400m Staffel der Frauen in Bochum © Iris van den Broek / Rhine-Ruhr 2025
RVR übernimmt Organisation von Großveranstaltungen im Ruhrgebiet
Das Ruhrparlament hat eine strukturelle Entscheidung für die Zukunft des Sports in der Region getroffen. Mit der Gründung der Ruhr LIVE gGmbH sollen Großveranstaltungen künftig zentral organisiert werden. Träger wird der Regionalverband Ruhr. Ziel ist eine langfristige Stärkung des Ruhrgebiets als Standort für Sport- und Kulturformate. Die neue Gesellschaft nimmt ihre Arbeit Anfang Mai auf.
Zum 1. Mai übernimmt der Regionalverband Ruhr die bisherige Rhein-Ruhr Legacy gGmbH vollständig. Diese wird unter neuem Namen als Ruhr LIVE gGmbH mit Sitz in Essen weitergeführt.
Die Gesellschaft soll künftig als organisatorisches Zentrum für große Sport- und Eventformate dienen. Gleichzeitig bleibt die strategische Steuerung in kommunaler Hand.
Fokus auf Großveranstaltungen und Nachwuchsformate
Ein Schwerpunkt liegt auf der Weiterentwicklung der Ruhr Games. Das Festival soll ab 2027 langfristig geplant und ausgebaut werden. Ergänzend sind zusätzliche Veranstaltungen in verschiedenen Städten vorgesehen.
Auch internationale Kooperationen und die Einwerbung von Fördermitteln gehören zu den Aufgaben der neuen Gesellschaft.
Noch vor dem offiziellen Start zeigt sich die neue Struktur im Veranstaltungskalender. Am 28. und 29. März findet in der Jahrhunderthalle Bochum die sogenannte 3×3 Superweek im Basketball statt.
Das Event bringt internationalen Spitzensport ins Ruhrgebiet und knüpft an Erfahrungen aus den FISU World University Games 2025 Rhine-Ruhr an.
Ziel: Dauerhafte Struktur für Sport und Events
Mit der Neugründung verfolgt der RVR das Ziel, Know-how aus vergangenen Großveranstaltungen zu sichern und weiterzuentwickeln. Gleichzeitig soll das Ruhrgebiet als Standort für Sport, Kultur und Jugendprojekte mit überregionaler Strahlkraft positioniert werden.
Die Ruhr LIVE gGmbH wird damit zu einem zentralen Baustein für die zukünftige Eventstrategie der Region.
