Ruhrgebiet bleibt „Faire Metropolregion“
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Das Ruhrgebiet darf sich weiterhin „Faire Metropolregion“ nennen. Fairtrade Deutschland hat die Auszeichnung um zwei Jahre verlängert. Gewürdigt wird damit das Engagement von Kommunen, Zivilgesellschaft und Politik für fairen Handel und nachhaltige Beschaffung. Die Bestätigung unterstreicht die regionale Zusammenarbeit im Netzwerk Faire Metropole Ruhr. Auch der Regionalverband Ruhr sieht den fairen Ansatz als festen Bestandteil seiner Arbeit.

Nach Angaben des Netzwerks Faire Metropole Ruhr leben im Ruhrgebiet inzwischen mehr als 4,5 Millionen Menschen in einer Fairtrade-Town oder einem Fairtrade-Kreis. Ziel des Netzwerks ist es, den fairen Handel in den Kommunen zu bündeln und weiterzuentwickeln. Dabei stehen neben entwicklungspolitischen Aspekten auch soziale und ökologische Kriterien im Fokus.

Unterstützung aus dem Ruhrparlament

„Fairer Handel und nachhaltige Beschaffung sind zentrale Bausteine einer zukunftsfähigen Regionalentwicklung und finden im Ruhrparlament breite Unterstützung“, sagte Dr. Frank Dudda, Vorsitzender der Verbandsversammlung des Regionalverbands Ruhr und Oberbürgermeister der Stadt Herne. Das Ruhrparlament hatte bereits Beschlüsse gefasst, um faire und nachhaltige Kriterien stärker in der öffentlichen Beschaffung zu verankern.

Mit der erneuten Titelvergabe wird auch die Kooperation zwischen der Fairen Metropole Ruhr und dem Regionalverband Ruhr bekräftigt. Der RVR sieht in dem Netzwerk einen wichtigen Partner für Austausch, Orientierung und praxisnahe Beispiele aus den Städten und Kreisen der Region.

Neue Broschüre vorgestellt

Begleitend zur Verlängerung der Auszeichnung hat die Faire Metropole Ruhr die Broschüre „Wie wollen wir morgen leben?“ veröffentlicht. Sie ist im Rahmen einer Kooperation mit der Internationalen Gartenausstellung (IGA) 2027 Ruhrgebiet entstanden und greift Fragen nachhaltiger Entwicklung auf.