
Das Ruhrgebiet vernetzt sich: Regionalverband Ruhr veröffentlicht interaktive Projektlandkarte mit 150 Initiativen der Grünen Infrastruktur Blumen und Wiese vor Förderturm. Das bürgerwissenschaftliche Projekt „Zechenparks wilde Flora“ bietet Parkbesucherinnen und -besuchern Gelegenheit, die Pflanzenvielfalt im Zechenpark von Kamp-Lintfort zu entdecken. © RVR 25.11.2025 | Ökologie und Umwelt Ruhrgebiet/Essen. Wie vielfältig und dynamisch die Grüne Infrastruktur im Ruhrgebiet ist, präsentiert ab sofort eine neue interaktive Projektlandkarte des Regionalverbandes Ruhr (RVR). Rund 150 Projekte von Kommunen, Vereinen, Initiativen und Unternehmen – von Urban-Gardening-Initiativen über klimaresiliente Stadtparks bis hin zu großflächigen Renaturierungen – sind jetzt online abrufbar. „Die Projektlandkarte zeigt, wie viel schon passiert – und wie stark unser Netzwerk ist. Sie schafft Transparenz, lädt zum Austausch ein und hilft uns, das Ruhrgebiet gemeinsam grüner, klimafreundlicher und lebenswerter zu machen“, betont Nina Frense, Beigeordnete für Umwelt und Grüne Infrastruktur beim RVR. Die neue Plattform stärkt die Sichtbarkeit lokaler Projekte – sowohl innerhalb des Netzwerks als auch gegenüber der breiten Öffentlichkeit und potenziellen Partner*innen. Sie erleichtert den Austausch über Erfolgsfaktoren, Herausforderungen und Erfahrungen. Zahlreiche Projekte teilen zudem ihre „Lessons Learned“, um anderen Kommunen und Initiativen den Einstieg zu erleichtern. Die Projektlandkarte ist ein zentraler Baustein der Umsetzung der Strategie „Grüne Infrastruktur Ruhrgebiet“. Sie knüpft an die bisherige Projektdatenbank an, wurde jedoch umfassend modernisiert: neues Design, optimierte Bedienbarkeit und eine interaktive Kartenansicht, die Nutzer schnell erkennen lässt, wo im Ruhrgebiet Projekte umgesetzt, geplant oder derzeit in Arbeit sind. Dank umfangreicher Filterfunktionen können Interessierte gezielt nach Themen, Akteuren oder Regionen suchen. Über einen einfachen Online-Zugang können Interessierte in der Projektdatenbank ihr eigenes Vorhaben eintragen – unabhängig davon, ob es sich in der Planung, im Aufbau oder bereits in der Umsetzung befindet. Jeder Eintrag trägt dazu bei, die Grüne Infrastruktur im Ruhrgebiet weiter voranzubringen. Seit 2021 unterstützt der RVR unter dem Dach der Grünen Infrastruktur Ruhrgebiet Städte, Kreise und Organisationen dabei, ökologische Lebensräume zu vernetzen und Potenziale für ein nachhaltiges regionales Ökosystem zu stärken. Zur Projektdatenbank Teilen: Download Blumen und Wiese vor Förderturm. Das bürgerwissenschaftliche Projekt „Zechenparks wilde Flora“ bietet Parkbesucherinnen und -besuchern Gelegenheit, die Pflanzenvielfalt im Zechenpark von Kamp-Lintfort zu entdecken.
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RVR stellt interaktive Projektlandkarte zur Grünen Infrastruktur vor
Der Regionalverband Ruhr (RVR) hat eine neue interaktive Projektlandkarte veröffentlicht. Sie zeigt rund 150 Initiativen, die im Ruhrgebiet zur Grünen Infrastruktur beitragen. Die Bandbreite reicht von Urban-Gardening-Projekten und klimaangepassten Parkanlagen bis zu Renaturierungen. Kommunen, Vereine, Unternehmen und engagierte Gruppen sind mit eigenen Vorhaben vertreten.
Die Plattform soll sichtbar machen, wie vielfältig die Aktivitäten im Revier bereits sind. Laut RVR-Beigeordneter Nina Frense schafft die Karte Transparenz und stärkt den Austausch zwischen den Akteuren. Viele Projekte stellen Erfahrungen und „Lessons Learned“ bereit, die anderen Initiativen den Einstieg erleichtern können.
Die Landkarte ist Teil der Strategie „Grüne Infrastruktur Ruhrgebiet“. Sie ersetzt die frühere Projektdatenbank und bietet ein überarbeitetes Design, eine verbesserte Benutzerführung und eine interaktive Kartenansicht. Filterfunktionen erlauben die gezielte Suche nach Themen, Trägern oder Regionen. Projekte lassen sich unkompliziert über ein Online-Formular eintragen – unabhängig vom Entwicklungsstand.
Seit 2021 unterstützt der RVR Kommunen und Organisationen dabei, Lebensräume zu vernetzen und ökologische Strukturen zu stärken. Die neue Projektlandkarte soll diesen Prozess weiter bündeln und für eine größere Öffentlichkeit zugänglich machen.
