
SpoSpiTo-Bewegung
(c) Monkey Business Images/Shutterstock/SpoSpiTo
Ab dem 16. März beteiligen sich bundesweit über 133.000 Kinder am SpoSpiTo-Bewegungs-Pass. Ziel ist mehr Bewegung auf dem Schulweg – ohne Elterntaxi.
Mit dem SpoSpiTo-Bewegungs-Pass beginnt am 16. März eines der größten Schulprojekte für Gesundheit und Verkehrssicherheit in Deutschland. Die Initiative richtet sich an Grundschulkinder. Innerhalb von sechs Wochen sollen sie mindestens 20-mal ohne Auto zur Schule kommen. Ob zu Fuß, mit dem Roller oder dem Fahrrad bleibt ihnen überlassen. Die Aktion geht 2026 in ihre siebte Runde.
Bewegung statt Elterntaxi
SpoSpiTo steht für Sporteln, Spielen und Toben. Das Projekt will Kinder zu mehr Alltagsbewegung motivieren und zugleich die Verkehrssituation vor Schulen entspannen. Hintergrund ist, dass viele Kinder sich zu wenig bewegen. Fachleute verweisen auf mögliche Folgen wie Übergewicht oder Haltungsschäden.
Der Bewegungs-Pass dokumentiert jeden selbstständig zurückgelegten Schulweg. Für jeden Tag ohne Auto unterschreiben die Eltern im Pass. Wer mindestens 20 Wege innerhalb des Aktionszeitraums schafft, erhält eine Urkunde und nimmt an einer bundesweiten Verlosung teil.
Preise und langfristiger Effekt
Unter den erfolgreichen Teilnehmenden werden Preise im Gesamtwert von über 20.000 Euro verlost. Dazu zählen 500 Gutscheine des Decathlon, 375 Schlamperboxen von neoxx sowie 125 Kinderrucksäcke von VAUDE.
Neben dem Gewinnspiel steht der Alltagseffekt im Mittelpunkt. Weniger Elterntaxis bedeuten weniger Verkehrschaos vor den Schulen. Gleichzeitig sammeln Kinder Bewegung an der frischen Luft und trainieren Selbstständigkeit. Auch Umweltaspekte spielen eine Rolle: Jeder nicht mit dem Auto gefahrene Weg reduziert Emissionen.
Die Organisatoren von SpoSpiTo setzen darauf, dass viele Kinder auch nach Abschluss der Aktion weiter eigenständig zur Schule gehen.
