
Windkraftanlage bei Haltern
(Foto: Sebastian Sendlak / wave.inc)
Die zweite Offenlage zur Änderung des Regionalplans Ruhr ist beendet. Behörden und Öffentlichkeit konnten Stellungnahmen zum Ausbau der Windenergie einreichen.
Die Beteiligung zur 1. Änderung des Regionalplans Ruhr ist abgeschlossen. Insgesamt gingen 189 Stellungnahmen von Behörden, Organisationen und Bürgerinnen und Bürgern ein. Sie werden nun ausgewertet. Ziel der Planänderung ist die Erweiterung der Flächen für Windenergie im Ruhrgebiet. Wenn keine wesentlichen Anpassungen erforderlich sind, soll die Regionalplanänderung im Juli von der Verbandsversammlung des Regionalverbandes Ruhr beschlossen werden.
Der Entwurf umfasst 93 Windenergiebereiche mit einer Gesamtfläche von 2.257 Hektar. Damit soll der Ausbau der Windkraft vorangetrieben werden. Die Flächenwahl berücksichtigt rechtliche Vorgaben auf Bundes- und Landesebene. Ziel ist, ausreichend Raum für die Nutzung erneuerbarer Energien zu schaffen.
Versorgungssicherheit und Klimaschutz
Die Ausweisung neuer Windflächen soll die Versorgungssicherheit der Region erhöhen. Gleichzeitig werden Wertschöpfung und Arbeitsplätze vor Ort gestärkt. Die Maßnahme leistet einen Beitrag zum Klimaschutz und zur Energiewende im Ruhrgebiet.
Nach Auswertung der Stellungnahmen entscheidet der Regionalverband Ruhr über mögliche Anpassungen. Im Juli soll die Änderung des Regionalplans, sofern keine wesentlichen Änderungen notwendig sind, offiziell beschlossen werden.
