
Eishockey
Vereine im Ruhrgebiet und NRW laden aufs Eis
Vom 16. bis 22. November 2026 öffnen Eishockeyclubs bundesweit ihre Eisflächen für Nachwuchstalente. Im Revier beteiligen sich unter anderem der Herner EV, der EV Duisburg, die Iserlohn Roosters und Lippe-Hockey Hamm an der Aktion von DEB und Profiligen.
Helm aufsetzen, Schläger greifen und die ersten Schritte auf spiegelglatter Fläche wagen: Eine Woche nach dem Finale des diesjährigen Deutschland Cups in Düsseldorf rollt die bundesweite Eishockey-Schnupperwoche an. Vom 16. bis 22. November 2026 richten der Deutsche Eishockey-Bund e. V. (DEB), die Deutsche Eishockey Liga (PENNY DEL) und die DEL2 die Nachwuchsaktion zum dritten Mal gemeinsam aus. Eine Premiere markiert in diesem Jahr der Schulterschluss aller deutschen Landeseissport- und Eishockeyverbände, die das Format im Rahmen der Initiative „Wir sind Eishockey“ erstmals flächendeckend mittragen.
Revierklubs bieten kostenfreie Mitmachformate für Vier- bis Achtjährige
Auch die Vereine in der Metropole Ruhr und dem angrenzenden Umland beteiligen sich aktiv an der Kampagne: Aus der Region öffnen unter anderem der Herner EV, der EV Duisburg, Erstligist Iserlohn Roosters sowie Lippe-Hockey Hamm ihre Eishallen. Das Angebot richtet sich vor allem an Kinder zwischen vier und acht Jahren, die den Sport unverbindlich ausprobieren wollen.
Besondere Vorkenntnisse oder Schlittschuherfahrung sind nicht erforderlich. Die komplette Ausrüstung – inklusive Helm, Schutzkleidung und Schläger – wird von den teilnehmenden Vereinen direkt vor Ort gestellt. Vor Ort leiten erfahrene Trainerinnen, Trainer und teils gestandene Profispieler die Übungseinheiten bei Kids Days, Schnuppertrainings oder Eislaufschulen an. Parallel dazu erhalten Eltern Einblicke in das Vereinsleben, Trainingsabläufe und nachhaltige Fördermöglichkeiten für ihre Kinder.
Vom ersten Schritt zur sportlichen Heimat
Florian Ondruschka, DEB-Cheftrainer für Talententwicklung und Vereinsbetreuung, hebt die Breitenwirkung der geschlossenen Verbandsbeteiligung hervor: Die Aktion biete Familien eine ideale Plattform, um den Eishockeysport niederschwellig kennenzulernen und langfristig Wurzeln im Verein zu schlagen. DEB-Koordinator Ulrich Liebsch betont, dass jeder Nationalspieler einmal ganz klein angefangen habe – entscheidend sei der unkomplizierte Übergang von der Schnupperwoche in den regulären Trainingsbetrieb. Sollte ein Klub kein gesondertes Sonderprogramm während der Woche austragen, stehen die regulären Laufschulen und Einsteigertrainings für interessierte Neueinsteiger offen.
Eine vollständige Liste aller teilnehmenden Standorte und Termine ist online unter www.deb-online.de/5-sterne-programm/schnupperwoche/ abrufbar.
