
Landrat Mario Löhr bei der Begrüßung.
Foto: Max Rolke – Kreis Unna
Am 8. Dezember versammelten sich in der Stadthalle Kamen Vereine, Initiativen und Einrichtungen aus dem gesamten Kreisgebiet zur ersten kreisweiten Demokratiekonferenz. Ziel der Veranstaltung war es, das Engagement für ein demokratisches, vielfältiges und respektvolles Miteinander sichtbar zu machen und neue Netzwerke zu knüpfen.
Landrat Mario Löhr eröffnete die Konferenz mit einem Grußwort, Bürgermeisterin Elke Kappen stellte Praxisansätze aus Kamen vor. Kenan Küçük, Geschäftsführer des Multikulturellen Forums, wies auf die aktuellen Herausforderungen für die liberale Demokratie hin. Ein Impulsvortrag von Prof. Dr. Ute Fischer von der Fachhochschule Dortmund ergänzte die Diskussion um wissenschaftliche Perspektiven. In Talkrunden berichteten Aktive über Projekte vor Ort, von Maßnahmen gegen Extremismus über Schulprojekte bis hin zu Formaten der Bürgerbeteiligung.
Organisiert wurde die Konferenz durch die Partnerschaft für Demokratie im Kreis Unna, eine Kooperation des Kommunalen Integrationszentrums mit dem Multikulturellen Forum. Das Projekt wird durch das Bundesprogramm „Demokratie leben!“ gefördert und hat das Ziel, lokale Initiativen zu stärken und kreisweit zu vernetzen. Sengül Ersan, Leiterin des Fachbereichs Zuwanderung und Integration, betonte die Bedeutung gemeinsamer Arbeit für eine widerstandsfähige Demokratie.
