
Bündnisdialog 2025
© Nils Hasenau
Das Bündnis für Familie Kreis Unna hat am Bündnisdialog 2025 der Bundesinitiative „Lokale Bündnisse für Familie“ teilgenommen. Die Veranstaltung im Bundesfamilienministerium bot Vertreterinnen und Vertretern aus ganz Deutschland Raum, über Vereinbarkeitsthemen und lokale Strategien zu sprechen.
Der Parlamentarische Staatssekretär Michael Brand hob zu Beginn den Stellenwert der Arbeit der Bündnisse hervor. Unter dem Motto „Mehr als ein Netzwerk – Lokale Bündnisse als Motor für Familienfreundlichkeit“ rückte der Austausch zwischen Praxis und Politik in den Mittelpunkt.
Einen analytischen Blick auf die langfristige Ausrichtung der Familienpolitik gab Prof. Dr. Martin Bujard vom Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung. Er unterstrich, dass lokale Akteure die Bedürfnisse von Familien am besten kennen und damit wichtige Impulse für nachhaltige Lösungen setzen.
In mehreren Workshops entwickelten die Teilnehmenden Ansätze für die Arbeit bis 2030. Die Themen reichten von Unterstützungsangeboten in der sogenannten Rush Hour des Lebens über Bildungschancen bis hin zu Fragen der Begleitung geflüchteter Familien. Viele Bündnisse berichteten, wie sie bereits heute mit Verwaltung, Wirtschaft und Einrichtungen kooperieren.
Die Bundesinitiative „Lokale Bündnisse für Familie“ existiert seit 2004. Rund 300 Standorte nehmen teil. Im Kreis Unna gehören dazu das kreisweite Bündnis und lokale Zusammenschlüsse in Kamen, Fröndenberg, Schwerte und Werne.
