Zentrum für Internationale Lichtkunst Unna wird 25 Jahre alt
Jeongmoon Choi aus Korea inmitten ihrer Installation „Floating Horizon“.

(Foto: John Jaspers/Zentrum für Internationale Lichtkunst Unna)

Das Zentrum für Internationale Lichtkunst Unna begeht sein 25-jähriges Bestehen. Das Jubiläumsjahr ist geprägt von Sonderausstellungen, Veranstaltungen und einer zentralen Schau ab Juni.

Seit einem Vierteljahrhundert widmet sich das Zentrum für Internationale Lichtkunst in Unna der zeitgenössischen Lichtkunst. Untergebracht ist das Museum in der ehemaligen Lindenbrauerei. Zum Jubiläum ist ein umfangreiches Programm geplant. Es reicht von neuen Ausstellungen bis zu öffentlichen Veranstaltungen. Im Mittelpunkt steht eine große Ausstellung ab dem Sommer.

Kernstück des Jubiläumsjahres ist die Ausstellung „Light Dialogues“, die am 12. Juni eröffnet werden soll. Die Schau thematisiert den Dialog zwischen Licht, Raum und Wahrnehmung. Zugleich richtet sie den Blick auf den Austausch zwischen unterschiedlichen künstlerischen Positionen und institutionellen Perspektiven. Zur Eröffnung wird der Konzept- und Neon-Künstler Maurizio Nannucci erwartet, der unter anderem fünf großformatige Arbeiten präsentiert.

Auftakt mit interaktiver Installation

Den Beginn des Jubiläumsprogramms markiert am 14. Februar die Eröffnung der Rauminstallation „Ripples“ von Claudia Robles-Angel. Die bildende Künstlerin und Komponistin verbindet darin Klang, Licht und Flüssigkeit. Besucherinnen und Besucher können die Installation begehen. Das Werk ist als interaktives Raumerlebnis angelegt.

Am 22. März lädt das Museum zu einem Tag der offenen Tür ein. Der Eintritt ist frei. Geplant sind kreative Aktionen sowie Gespräche zur Geschichte des Hauses. Ergänzt wird das Programm durch Livemusik.

Auf rund 3.000 Quadratmetern Ausstellungsfläche zeigt das Zentrum seit 2001 eine Dauerausstellung sowie wechselnde Präsentationen. Mehr als 30 Themenausstellungen mit raumgreifenden Arbeiten wurden bislang realisiert. Vertreten sind international renommierte Künstlerinnen und Künstler wie Rebecca Horn, Brigitte Kowanz, François Morellet, Maurizio Nannucci, Keith Sonnier oder James Turrell. Auch jüngere Positionen der Lichtkunst sind Teil des Programms.