Betriebliche Mobilität im Wandel: Unternehmen erhalten Impulse
Unternehmen erhalten Impulse im Rathaus Recklinghausen

(c) Stadt Recklinghausen

Bei einer Veranstaltung im Rathaus Recklinghausen standen neue Konzepte der betrieblichen Mobilität im Mittelpunkt. Vertreterinnen und Vertreter aus Wirtschaft, Verwaltung und Beratung diskutierten über Arbeitswege, Fuhrparks und nachhaltige Lösungen. Eingeladen waren Unternehmen aus dem Stadtgebiet.

Im Rahmen des Formats „IHK vor Ort“ trafen sich 15 Unternehmen aus Recklinghausen im Rathaus, um sich über zukunftsfähiges Mobilitätsmanagement zu informieren. Hintergrund sind steigende Mobilitätskosten, veränderte Erwartungen von Beschäftigten und ein wachsendes Bewusstsein für Klimaschutz. Betriebliche Mobilität betrifft dabei sowohl den täglichen Arbeitsweg der Mitarbeitenden als auch die Organisation des Fuhrparks. Unternehmen stehen zunehmend vor der Aufgabe, wirtschaftliche und ökologische Aspekte miteinander zu verbinden. Die Veranstaltung bot dafür praxisnahe Ansätze.

Eröffnet wurde die Veranstaltung von Bürgermeister Axel Tschersich. Auch Daniel Janning von der Industrie- und Handelskammer (IHK) war an der Begrüßung beteiligt. Beide verwiesen auf die Bedeutung moderner Mobilitätskonzepte für die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen. Neben Kosteneffekten spiele die Attraktivität als Arbeitgeber eine wachsende Rolle. Flexible und nachhaltige Angebote könnten dabei ein entscheidender Faktor sein.

Praxisbeispiele und konkrete Handlungsfelder

Inhaltliche Impulse lieferten Knut Petersen, Bereichsleiter Betriebliches Mobilitätsmanagement bei der B.A.U.M. Consult GmbH, sowie Roland Wrobel von den Kommunalen Servicebetrieben Recklinghausen (KSR). Sie stellten zentrale Handlungsfelder vor und zeigten anhand von Praxisbeispielen, wie Mobilitätsmanagement im Unternehmensalltag umgesetzt werden kann. Themen waren unter anderem alternative Antriebe, Mobilitätsbudgets und die Förderung umweltfreundlicher Arbeitswege. Ziel war es, den teilnehmenden Betrieben konkrete Anregungen für die eigene Praxis mitzugeben.

Organisiert wurde die Veranstaltung von der IHK Nord Westfalen in Zusammenarbeit mit der Wirtschaftsförderung der Stadt Recklinghausen. Das Format soll den direkten Austausch zwischen Unternehmen und Fachleuten fördern. Die Teilnehmenden nutzten die Gelegenheit, Fragen zu stellen und Erfahrungen auszutauschen. Weitere Veranstaltungen dieser Art sind Teil der lokalen Wirtschaftsförderung.