Flächenbrand auf der Bergehalde Schwerin: Polizei sucht Jugendliche nach Feuerwerk
Feuerwehr

(c) Hendrik Klein

Ein rasches Eingreifen von rund 45 Einsatzkräften stoppte die Ausbreitung eines Graslandbrandes nahe der Sonnenuhr. Erste Zeugenhinweise deuten nun auf die mögliche Ursache hin.

Ein Flächenbrand auf der Bergehalde Schwerin hat am Samstagabend, 25. Juli, die Feuerwehr Castrop-Rauxel auf den Plan gerufen. Gegen 21:10 Uhr wurden die Rettungskräfte alarmiert, nachdem im Bereich der Grimbergstraße und Bodelschwingher Straße bereits eine erhebliche Rauchentwicklung sichtbar war. Nordwestlich der bekannten Sonnenuhr brannte eine etwa 100 Meter lange und 500 Quadratmeter große Grasfläche. Durch die vorherrschende Trockenheit stiegen die Flammen bis zu zwei Meter hoch und drohten, auf das angrenzende Waldgebiet überzugreifen.

Während die Ursache für den Brand zunächst unklar war, gibt es mittlerweile konkrete Zeugenhinweise: Beobachter meldeten Jugendliche, die im Bereich der Halde mit Feuerwerkskörpern hantiert haben sollen. Die Unbekannten entfernten sich anschließend auf Fahrrädern vom Tatort. Ob das Abbrennen der Pyrotechnik das Feuer direkt ausgelöst hat, ist nun Gegenstand der polizeilichen Ermittlungen.

Gezielter Löscheinsatz und Drohnentechnik verhindern Schlimmeres

Den zuerst eingetroffenen Kräften der Feuerwehr gelang es rasch, den Vormarsch der Flammen zu stoppen. Unter Einsatz eines C-Rohrs sowie von Feuerpatschen wurde der Brand zügig unter Kontrolle gebracht und der Wald vor den Flammen geschützt. Im weiteren Verlauf übernahm der ehrenamtliche Löschzug Rauxel-Dorf die aufwendigen Nachlöscharbeiten. Um verbliebene Glutnester im unwegsamen Gelände aufzuspüren, setzten die Einsatzkräfte neben Hacken und Löschrucksäcken auch eine Drohne ein.

Die kontinuierliche Wasserversorgung wurde über ein Tanklöschfahrzeug gewährleistet. Während des gesamten Einsatzes stellte der Löschzug Castrop den Grundschutz für das übrige Stadtgebiet sicher. Gegen 0:15 Uhr konnte der Einsatz, an dem insgesamt 45 Feuerwehrkräfte beteiligt waren, erfolgreich beendet werden.