
Verbandsversammlung des Regionalverbandes Ruhr mit Wahl der / des Vorsitzenden und der Vertreter
F o t o : V o l k e r W i c i o k
Der Regionalverband Ruhr hat wichtige Planungsentscheidungen getroffen. Neue Standorte für Feuer- und Rettungswachen können nun umgesetzt werden.
Die Verbandsversammlung des Regionalverband Ruhr hat am 20. März die Weichen für neue Feuer- und Rettungswachen gestellt. Beschlossen wurden Änderungen am Regionalplan Ruhr. Betroffen sind Standorte in Bottrop und Waltrop. Ziel ist der Neubau moderner Einrichtungen. Die bestehenden Wachen sollen langfristig ersetzt werden.
In Bottrop ist eine neue Wache an der Josef-Albers-Straße vorgesehen. In Waltrop soll ein Standort an der Recklinghäuser Straße entstehen.
Beide Neubauten sollen die bisherigen Einrichtungen an der Hans-Sachs-Straße in Bottrop sowie an der Große-Geist-Straße in Waltrop ablösen.
Anpassung des Regionalplans erforderlich
Für die Umsetzung war eine Änderung der Flächenausweisung notwendig. Die betroffenen Areale waren bislang als Freiraum- und Agrarflächen ausgewiesen.
Durch die Beschlüsse werden diese nun als allgemeine Siedlungsbereiche definiert. Damit sind die planungsrechtlichen Voraussetzungen für die Bauprojekte geschaffen.
Nach Angaben des Regionalverband Ruhr sollen die neuen Wachen den aktuellen Anforderungen im Brand- und Katastrophenschutz entsprechen.
Auch zukünftige Entwicklungen sollen berücksichtigt werden. Die neuen Standorte bieten nach Einschätzung der Planer ausreichende Erweiterungsmöglichkeiten.
Verfahren noch nicht abgeschlossen
Die Regionalplanänderungen werden nun der Landesplanungsbehörde angezeigt. Diese hat eine Frist von zwei Monaten, um mögliche Einwände zu prüfen.
Erst nach ausbleibenden Einwänden und der Veröffentlichung im Gesetz- und Verordnungsblatt Nordrhein-Westfalen treten die Änderungen in Kraft.
Mit dem Beschluss ist ein zentraler Planungsschritt erfolgt. Die konkrete Umsetzung der Bauprojekte kann damit vorbereitet werden.
