
Vollbrand einer Trampolinhalle in der Nacht – Halle niedergerissen
(c) Feuerwehr Recklinghausen
In der Nacht von Freitag auf Samstag (17. Januar 2026) brannte eine Trampolinhalle in der Stadtmitte von Recklinghausen vollständig aus. Die 50 mal 40 Meter große Halle an der „Langen Wanne“ wurde im Verlauf der Löscharbeiten durch einen Bagger niedergerissen.
Die Feuerwehr Recklinghausen wurde um 2:10 Uhr alarmiert. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stand die Halle bereits in Vollbrand, ein Innenangriff war daher nicht möglich. Die Löschmaßnahmen konzentrierten sich auf den Außenangriff und den Schutz der Nachbargebäude, die erfolgreich gesichert werden konnten.
Ein ehrenamtlicher Feuerwehrmann wurde leicht verletzt und vorübergehend in ein Krankenhaus gebracht. Weitere Verletzte gab es nicht. Die Löscharbeiten dauerten bis 9:30 Uhr, erste Einheiten konnten ab 5:00 Uhr sukzessive die Einsatzstelle verlassen. Das Deutsche Rote Kreuz versorgte die Einsatzkräfte mit warmen Mahlzeiten.
Ursache: Technischer Defekt
Die Polizei Recklinghausen ermittelte gemeinsam mit einem Gutachter und Brandmittelspürhunden die Ursache. Ein Akku hatte den Brand ausgelöst. Fahrlässige oder vorsätzliche Brandstiftung konnte ausgeschlossen werden. Der Sachschaden wird auf etwa vier Millionen Euro geschätzt.
Alle verfügbaren Einheiten der Feuerwehr Recklinghausen waren im Einsatz, inklusive Löschzüge der Feuer- und Rettungswachen sowie der ehrenamtlichen Löschzüge. Der Rettungsdienst war mit zwei Rettungswagen und einem Notarzt vor Ort. Die Energieversorgung wurde vor Ort getrennt, um weitere Gefahren zu vermeiden, und die Bevölkerung wurde über die Warn-App „NINA“ informiert.
Die Brandstelle wurde nach Abschluss der Löscharbeiten an die Polizei übergeben, die weitere Ermittlungen übernommen hat.
