Reaktivierung der Niederrheinbahn verzögert sich
Boc-17

Hauptstrecke Deutsche Bahn

Die geplante Wiederinbetriebnahme der Niederrheinbahn zwischen Moers-Rheinkamp und Kamp-Lintfort verschiebt sich. Sanierungsbedarf an bestehenden Brücken sorgt für Verzögerungen.

Die Reaktivierung der Niederrheinbahn zwischen Moers-Rheinkamp und Kamp-Lintfort wird später als geplant erfolgen. Ursprünglich sollte der Bahnverkehr im Dezember starten. Bei vertieften Bauvorbereitungen wurden jedoch größere Schäden an mehreren Bestandsbrücken festgestellt. Die notwendigen Sanierungsmaßnahmen fallen umfangreicher aus als zunächst angenommen. Die Planungen werden derzeit angepasst und mit den zuständigen Behörden abgestimmt.

Schäden an Brücken erfordern zusätzliche Arbeiten

Die Probleme traten im Zuge detaillierter Untersuchungen der bestehenden Infrastruktur auf. Dabei zeigte sich, dass mehrere Brücken entlang der Strecke umfassender instandgesetzt werden müssen.

Die Planer überarbeiten derzeit die Sanierungskonzepte. Erst nach Abschluss dieser Abstimmungen kann ein neuer Zeitplan für die Inbetriebnahme der Strecke festgelegt werden.

Weitere Bauarbeiten könnten Betrieb beeinflussen

Zusätzliche Auswirkungen könnten Bauarbeiten auf der Strecke zwischen Moers und Oberhausen haben. Dort sind im Laufe des Jahres 2027 größere Maßnahmen geplant.

Während dieser Arbeiten sind abschnittsweise Vollsperrungen der Strecke möglich. Diese könnten ebenfalls Einfluss auf den zukünftigen Bahnverkehr haben.

Auswirkungen auf Betriebskonzept werden geprüft

Der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr prüft derzeit, welche Folgen die Bauarbeiten für das geplante Betriebskonzept haben könnten.

Die Reaktivierung der Niederrheinbahn gilt als wichtiger Schritt zur Verbesserung des regionalen Schienenverkehrs im westlichen Ruhrgebiet und am Niederrhein.